Souveräner Auftritt
Niederlande ist Gruppensieger – Tunesien punktlos raus
Aktualisiert am 26.06.2026 – 03:06 UhrLesedauer: 2 Min.
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Ungeschlagen geht es für die Niederlande ins Sechzehntelfinale. Souverän besiegt die „Elftal“ Tunesien und steht in der K.o.-Runde.
Die Niederlande hat 3:1 (2:0) gegen Tunesien das dritte WM-Gruppenspiel gewonnen und feiert insgesamt den zweiten Sieg bei dieser Weltmeisterschaft. Mit nun sieben Zählern ist das Team von Trainer Ronald Koeman als Gruppenerster eine Runde weiter.
Bereits in der dritten Minute ging die Niederlande durch ein Eigentor vom tunesischen Kapitän Ellyes Skhiri in Führung. Brian Brobbey (7.) legte kurz später nach. Nach dem Seitenwechsel verkürzte Hazem Mastouri zwar kurzzeitig. In die aufkeimende Hoffnung traf Jan Paul van Hecke (62.) zum 3:1-Endstand. Tunesien ist damit punktlos aus dem Turnier ausgeschieden.
So lief das Spiel
Vor der Partie war fast ausschließlich das Wetter ein Thema gewesen. Der US-Wetterdienst NWS hatte davon gesprochen, dass am Nachmittag und Abend starke Stürme und heftige Regenfälle zu erwarten seien. Und in der Tat gab es in den Stunden vor dem Anpfiff den einen oder anderen Wolkenbruch und Gewitter.
Beim Fanfest am Donnerstagvormittag (Ortszeit) hatte das Wetter zur Freude der Oranje-Fans noch mitgespielt. Rund 25.000 Anhänger der „Elftal“ hatten sich im berühmten P&L District der Stadt im mittleren Westen der USA versammelt und sich ausgelassen auf die Partie eingestimmt. Gegen Mittag setzten dann aber Regen und Donner ein. Das Fanfest in der Stadt wurde gegen 14 Uhr (Ortszeit) geschlossen.
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Viele rechneten nun mit einem ähnlichen Szenario wie beim Spiel Frankreich gegen Irak in Philadelphia, das wegen Unwetters lange unterbrochen werden musste. Sogar eine Spielverschiebung stand zwischenzeitlich im Raum.
Zunächst wurden die Zuschauer deshalb auch nicht ins imposante Stadion des NFL-Clubs Kansas City Chiefs gelassen. Doch rund eineinhalb Stunden vor dem Anpfiff gab es Entwarnung. Die Gewitterwolken waren vorbeigezogen, die Partie konnte pünktlich angepfiffen werden. Oranje-Kapitän Virgil van Dijk, beim FC Liverpool in der englischen Premier League unter Vertrag, hatte sich ohnehin keine großen Sorgen gemacht. „Da regnet es oft, für mich ist das nichts Besonderes“, sagte der Abwehrchef vor der Partie.
Und auch seine Teamkollegen schienen vom Wetter nicht abgelenkt. Ganz im Gegenteil. Das Team von Bondscoach Ronald Koeman begann hoch konzentriert und sorgte mit zwei schnellen Toren früh für klare Verhältnisse. Es war die früheste Zwei-Tore-Führung der Niederlande seit 55 Jahren.










