640 Kilometer Reichweite, sieben Sitze
Skoda enthüllt sein größtes SUV
25.06.2026 – 11:07 UhrLesedauer: 2 Min.
Skoda wagt den Sprung in eine neue Liga: Mit dem Peaq bringt die Marke ihr größtes Elektroauto auf den Markt. Auch der Preis erreicht eine neue Größenordnung.
Große Elektroautos sind rar und Modelle mit einer dritten Sitzreihe noch seltener. Skoda will das ändern und stellt mit dem Peaq ein Fahrzeug vor, das nicht nur geräumig ist, sondern sich auch für lange Strecken eignet. Mit einer Länge von 4,87 Metern und einem Radstand von knapp drei Metern ist der Peaq das größte Modell der Marke. Zugleich schließt er eine Lücke im VW-Konzern, in dem elektrische SUVs mit Platz für sieben Personen bislang kaum vertreten sind.
Platz für Familie und Gepäck
Der Peaq bietet Platz für bis zu sieben Personen und verfügt über ein Kofferraumvolumen von 935 Litern. Ladekabel und Kleingepäck können zusätzlich im Frunk unter der Fronthaube verstaut werden. Damit richtet sich das Modell eindeutig an Familien, die viel Platz benötigen, sowie an Kunden, die ein vielseitiges Fahrzeug für den Alltag und für Reisen suchen.
Reichweite für Langstreckenfahrer
Auch bei der Reichweite zielt Skoda auf Vielfahrer ab. Je nach Batteriegröße gibt der Hersteller Reichweiten zwischen 460 und 640 Kilometern an. Unter optimalen Bedingungen soll sich der Akku in rund 30 Minuten von zehn auf 80 Prozent laden lassen. Damit ist der Peaq auch für längere Fahrten ohne häufige Ladepausen geeignet.

Drei Antriebe und zwei Akkus
Der Peaq basiert auf dem Modularen Elektrobaukasten (MEB) des VW-Konzerns. Skoda bietet drei Leistungsstufen an: 204 PS und 286 PS mit Frontantrieb sowie eine Allradversion mit 299 PS. Zur Auswahl stehen Akkus mit einer Kapazität von 63 oder 91 Kilowattstunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 180 km/h und die stärkste Variante beschleunigt in 6,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h.
Preislich oberhalb des Enyaq
Während der Kodiaq ab 44.200 Euro erhältlich ist, startet der Peaq bei 49.900 Euro und bleibt damit deutlich unter den Preisen von Konkurrenten wie dem Kia EV9, der ab 64.000 Euro erhältlich ist. Ein Schnäppchen ist er jedoch nicht: Skoda zielt mit dem Peaq auf Kunden, die bereit sind, für Platz und Reichweite mehr zu zahlen, ohne gleich in die Premiumklasse zu wechseln.










