Kurz vor dem ersten WM-Spiel
Tuchel schickt vier Nationalspieler nach Hause
13.06.2026 – 09:52 UhrLesedauer: 2 Min.
Englands Nationalmannschaft reist mit großen Ambitionen ins Teamquartier. Für vier Profis platzt der WM-Traum allerdings vorerst.
Die englische Nationalmannschaft gilt bei der WM 2026 zu den großen Titelanwärtern. 2021 und 2024 sind die „Three Lions“ jeweils Vizeeuropameister geworden, beim Turnier in den USA, Kanada und Mexiko soll nun der große Wurf gelingen. Vier Jungstars dürfen dabei nicht mitwirken.
Das Nationalteam verabschiedete am späten Samstagabend Alex Scott, Ethan Nwaneri, Rio Ngumoha und Josh King. Dafür muss Trainer Thomas Tuchel aber keine anderen Spieler nachnominieren, denn die vier Profis haben den englischen Kader während des vorbereitenden Trainingslagers auf insgesamt 30 Profis aufgestockt. Bei der WM-Endrunde darf jedes Team aber nur 26 Spieler im Aufgebot haben.
In einem Beitrag bei X schrieb der englische Verband zu einem Bild des Quartetts, dass dieses „ein wichtiger Teil unserer bisherigen Vorbereitung“ gewesen sei. Die Briten hatten ihr Trainingslager in Florida abgehalten, am Samstagabend sind sie in ihr WM-Quartier nach Kansas City weitergereist.
Dass die vier Jungstars die Heimreise antreten müssen, war schon vorher klar – zumindest im Fall von Nwaneri, Ngumoha und King. Denn die drei stehen nicht auf der vorläufigen, 55-köpfigen Liste, die Tuchel weit vor WM-Start hatte einreichen müssen. Scotts Name hingegen findet sich auf dieser Liste, demnach hat er sogar noch eine Restchance auf eine WM-Teilnahme. Verletzt sich ein Feldspieler, darf England bis 24 Stunden vor dem ersten Spiel noch einen anderen Profi nachnominieren.
Die Briten starten am späten Mittwochabend (ab 22 Uhr im Liveticker bei t-online) gegen Kroatien ins Turnier. Die weiteren Gruppengegner lauten Ghana und Panama.










