Berliner Rapper
Sido will „weg vom Fleisch“
08.06.2026 – 12:55 UhrLesedauer: 2 Min.
In einem YouTube-Video reist Sido durch Tokio. Dabei erklärt der Berliner Rapper, warum Fleisch für ihn nicht mehr im Mittelpunkt stehen soll.
Erst Sushi, dann Eintopf, später Wagyu: Sido isst sich in einem neuen YouTube-Video mit dem Deutsch-Japaner Tobias Lang, bekannt als „Mr Nippon“ durch Tokio. Dabei spricht der Berliner Rapper nicht nur über japanische Spezialitäten, sondern auch über seinen veränderten Blick auf Ernährung.
Beim Mittagessen wird Sido gefragt, wann sein Interesse an Essen begonnen habe. „Das kam mit dem Geld“, sagt der 45-Jährige. Früher habe er gegessen, „was auf den Tisch kommt“. Essen sei damals vor allem dazu da gewesen, über den Tag zu kommen.
Heute sehe er das anders. Mit dem Geld sei bei ihm auch ein Bewusstsein dafür gekommen, „was ist gut, was ist gesund“. Als Lieblingsküche nennt Sido asiatisches Essen: „Asiatisch. Asiatisch im Grunde alles asiatische.“
Sido: Weniger Fleisch auf dem Teller
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Dann erklärt er, dass er „gerade auch ein bisschen weg vom Fleisch“ gehe. Viele Gerichte würden um ein Stück Fleisch herum gebaut – etwa Schnitzel oder Rouladen. Genau das wolle er für sich ändern.
„Fleisch sollte eher die Beilage sein“, sagt Sido. Auf Nachfrage von Lange nannte er Gesundheit als Grund, fügt aber auch hinzu: Fleisch werde für ihn „ethisch“ immer problematischer. Einen kompletten Verzicht kündigt er jedoch nicht an.
2022 warb Sido mit dem Fleisch- und Feinkosthändler Kreutzers für Grillprodukte unter dem Namen „Sido’s Beste“. Peta kritisierte die Aktion damals scharf und forderte den Rapper auf, auf pflanzliche Produkte zu setzen. Einen kompletten Fleischverzicht kündigt Sido in Tokio nicht an.










