Probe für den Ernstfall
Stadt testet Warnsysteme – 136 Sirenen ertönen
Aktualisiert am 06.06.2026 – 06:47 UhrLesedauer: 1 Min.
Funktionieren im Ernstfall die Warnsysteme in Köln? Um das zu überprüfen, führt die Feuerwehr am Mittag einen Probealarm durch.
Die Feuerwehr Köln testet am Samstag um 12 Uhr ihre Warnsysteme. Dabei kommen 136 Sirenen sowie die Warn-Apps NINA und KATWARN zum Einsatz. Zusätzlich werden rund 130 Werbetafeln im Stadtgebiet genutzt. Der Mobilfunk-Warndienst Cell Broadcast wird an diesem Tag nicht ausgelöst.
Der Test folgt einem festen Ablauf, wie die Stadt und Feuerwehr informieren. Zuerst ertönt ein Dauerentwarnungston, nach fünf Minuten Pause folgt der auf- und abschwellende Katastrophenschutzalarm. Nach einer weiteren Pause von fünf Minuten ist erneut ein Dauerentwarnungston zu hören. Jeder Ton dauert eine Minute – der gesamte Test ist nach rund 13 Minuten abgeschlossen.
Auf rund 130 privaten Werbetafeln im Stadtgebiet sollen zudem Kurzinformationen mit Verhaltenshinweisen erscheinen. Sollten einzelne Sirenen nicht auslösen, bittet die Feuerwehr Köln über eine entsprechende Information.
Im Ernstfall geschlossene Räume aufsuchen und Radio einschalten
Im Ernstfall werden Sirenen laut der Feuerwehr in einem Radius von drei Kilometern um den Gefahrenbereich ausgelöst. Wer den Alarm hört, soll geschlossene Räume aufsuchen und Passanten aufnehmen. Türen und Fenster sollen geschlossen, Lüftungsanlagen abgeschaltet und das Radio eingeschaltet werden.
Bei akuter Gefahr kann sich die Leitstelle der Feuerwehr Köln nach eigenen Angaben direkt in das Programm von Radio Köln aufschalten. Durchsagen werden dann alle 15 Minuten wiederholt. Außerdem kann die Leitstelle der Feuerwehr Köln im Warnfall automatisiert die Internetseite der Stadt Köln ansteuern und Eilmeldungen auf der Startseite der Stadt Köln veröffentlichen.











