Unternehmen in Schwierigkeiten
Saftunternehmen Beckers Bester droht die Insolvenz
Aktualisiert am 30.05.2026 – 03:59 UhrLesedauer: 1 Min.
Dem niedersächsischen Safthersteller Beckers Bester könnte eine Insolvenz bevorstehen. Hunderte Anleger warten seit Monaten auf ihr Geld.
Der Safthersteller Beckers Bester prüft offenbar die Vorbereitung einer Insolvenz in Eigenverwaltung. Das geht aus Informationen der Investmentplattform Invesdor hervor, die an betroffene Crowdinvestoren verschickt wurden. Zunächst berichtete die „Lebensmittel Zeitung“.
Betroffen sind Anleger, die über Finnest, heute Invesdor, Geld in das Familienunternehmen aus Nörten-Hardenberg investiert hatten. Seit Mitte 2025 verweigert Beckers Bester Zins- und Rückzahlungen. Das Unternehmen begründet dies mit einem sogenannten Solvenzvorbehalt: Die Zahlungen könnten demnach die wirtschaftliche Stabilität gefährden.
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Safthersteller erwägt Insolvenz: Beckers Bester sammelte Millionen ein
Ende April hatte Beckers Bester den Investoren einen Vergleich angeboten. Anleger sollten zehn Prozent ihrer ursprünglichen Investition erhalten. Eine Einigung kam bislang aber nicht zustande.
Nach Angaben der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ sammelte Beckers Bester in mehreren Finanzierungsrunden insgesamt mehrere Millionen Euro ein. Das Geld sollte unter anderem in den Ausbau der Produktion fließen. Die Investitionen wurden als Nachrangdarlehen ausgestaltet. Im Fall einer Insolvenz würden Anleger damit erst nach anderen Gläubigern berücksichtigt.
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Beckers Bester erwägt Insolvenz: Anleger warten seit Monaten
Laut Invesdor besteht weiter die Möglichkeit einer außergerichtlichen Einigung mit den Gläubigern. Gegebenenfalls könne den Anlegern noch ein Angebot gemacht werden. Bislang liege jedoch kein neues Angebot vor.
Auf eine Anfrage der „Lebensmittel Zeitung“ reagierte Beckers Bester nicht. Das Unternehmen zählt mit einem jährlichen Ausstoß von mehr als einer Million Hektolitern Fruchtsaft zu den größeren Herstellern der Branche in Deutschland.











