Close Menu
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Gerade angesagt
Was ist Russlands Oreshnik-Rakete?

Was ist Russlands Oreshnik-Rakete?

Mai 24, 2026
Am Dienstag wird es noch heißer – bis 31 Grad in Brandenburg

Am Dienstag wird es noch heißer – bis 31 Grad in Brandenburg

Mai 24, 2026
Boris Palmer verweigert Para-Sportlerin die Bühne – Rampe zu teuer

Boris Palmer verweigert Para-Sportlerin die Bühne – Rampe zu teuer

Mai 24, 2026
French Open: Zverev zum Auftakt gegen Franzosen Bonzi

French Open: Zverev zum Auftakt gegen Franzosen Bonzi

Mai 24, 2026
Warum selbst eine Million Euro oft nicht reicht

Warum selbst eine Million Euro oft nicht reicht

Mai 24, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest
Deutsch Sprechen
Abonniere jetzt
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Deutsch Sprechen
Home » Gericht sieht Zeitunglesen nicht als Ursache für Depressionen
Wirtschaft

Gericht sieht Zeitunglesen nicht als Ursache für Depressionen

MitarbeiterBy MitarbeiterMai 24, 2026
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Gericht sieht Zeitunglesen nicht als Ursache für Depressionen

Kurioser Fall

Lehrerin scheitert mit Klage: Zeitunglesen ist kein Dienstunfall


24.05.2026 – 11:21 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Eine Frau liest Zeitung: In Franken klagte eine Lehrerin, weil ein Zeitungsartikel und Leserkommentare Depressionen bei ihr auslösten. (Quelle: izzetugutmen)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Eine Lehrerin aus Bayern wollte ihre psychische Erkrankung als Dienstunfall anerkannt bekommen. Der Auslöser ist kurios.

Nachdem sie aufgrund eines Zeitungsartikels Depressionen bekommen hatte, wollte eine Lehrerin aus Bayern sich diese Erkrankung als Dienstunfall anerkennen lassen. Der Bayerische Verwaltungsgerichthof (VGH) in München gab ihr in diesem kuriosen Fall allerdings kein Recht. Was war passiert?

Wie die „Legal Tribune“ berichtet, war die Lehrerin im Jahr 2017 mit einer fünften und sechsten Klasse einer Schule aus Hof auf Klassenfahrt im Fichtelgebirge. Weil einige der Schüler nach einer Disco-Veranstaltung zu laut waren, griff sie zu einer drastischen Maßnahme – und ließ die Kinder im Speisesaal schlafen, wo sie die Nacht auf dem Boden oder auf Stühlen verbrachten.

  • Ansprüche sichern: Wer Überstunden ansammelt, sollte diese Regel kennen

Anerkennung von Dienstunfall: Erhebliche finanzielle Vorteile

Zurück zu Hause beschwerten sich Eltern, ein Vater erstattete sogar Strafanzeige wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen. Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren später mangels Verdacht ein. Die Lokalzeitung „Frankenpost“ griff die Geschichte trotzdem auf. Die Lehrerin las den Artikel – samt aggressiven Kommentaren von Leserinnen und Lesern, darunter Aussagen wie „Dieser verbitterte Drachen gehört sich aus dem Verkehr gezogen“.

Die Lehrerin erkrankte in der Folge an Depressionen, wurde versetzt und schließlich vorzeitig in den Ruhestand geschickt. Sie beantragte, ihre Erkrankung als sogenannten Dienstunfall anzuerkennen. Das hätte für sie erhebliche finanzielle Vorteile bedeutet: Der Staat hätte alle Behandlungskosten übernommen, und sie hätte zusätzlich zum normalen Ruhegehalt ein erhöhtes Unfallruhegeld sowie einen steuerfreien monatlichen Ausgleich erhalten. Über die Jahre wären so mehrere zehntausend Euro zusammengekommen.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) entschied gegen die Lehrerin – und zwar aus einem entscheidenden Grund: Es fehlte der nachweisbare Zusammenhang zwischen dem Zeitunglesen und ihrer Erkrankung.

Zeitungsartikel nicht Hauptgrund für Depressionen

Ein gerichtlich bestellter Gutachter kam zu dem Schluss, dass nicht der Zeitungsartikel die Hauptursache für ihre Depressionen war. Ausschlaggebend sei vielmehr das Verhalten ihrer eigenen Schulleitung gewesen: Versetzung, fehlende Unterstützung und mangelnde Kommunikation durch Vorgesetzte und Kollegen. Da die Lehrerin beweispflichtig war – also selbst nachweisen musste, dass das Zeitunglesen die wesentliche Ursache ihrer Erkrankung war – scheiterte sie damit vor Gericht.

Interessant: Das Gericht schloss nicht grundsätzlich aus, dass das Lesen eines Zeitungsartikels ein Dienstunfall sein kann. Beleidigungen, öffentliche Anschuldigungen oder aggressive Kommentare können rechtlich als „äußere Einwirkung“ gelten, ähnlich wie ein körperlicher Unfall. Auch das Lesen von E-Mails oder die Teilnahme an belastenden Videokonferenzen kann unter Umständen als Dienstunfall anerkannt werden.

Im konkreten Fall scheiterte die Klage jedoch daran, dass die Lehrerin die Zeitung zufällig und privat las – nicht im Rahmen einer dienstlichen Pflicht – und dass die eigentliche Ursache ihrer Erkrankung woanders lag.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Ähnliche Neuigkeiten

Warum selbst eine Million Euro oft nicht reicht
Wirtschaft

Warum selbst eine Million Euro oft nicht reicht

Mai 24, 2026
Rentenversicherung rettet Überstunden: Wertguthaben auszahlen lassen
Wirtschaft

Rentenversicherung rettet Überstunden: Wertguthaben auszahlen lassen

Mai 24, 2026
Rewe will offenbar bis zu 500 Penny-Filialen verkaufen
Wirtschaft

Rewe will offenbar bis zu 500 Penny-Filialen verkaufen

Mai 24, 2026
Wissen | Nasdaq und Nasdaq-100: Was ist der Unterschied?
Wirtschaft

Wissen | Nasdaq und Nasdaq-100: Was ist der Unterschied?

Mai 24, 2026
Großprojekte von Immobilienentwickler Cube Real Estate betroffen
Wirtschaft

Großprojekte von Immobilienentwickler Cube Real Estate betroffen

Mai 24, 2026
Katherina Reiche fordert das Ende der „Frühverrentung“
Wirtschaft

Katherina Reiche fordert das Ende der „Frühverrentung“

Mai 24, 2026

Abonnieren Sie Neuigkeiten

Erhalten Sie die neuesten Nachrichten und Updates aus Deutschland direkt in Ihren Posteingang.

Redakteurfavoriten
Am Dienstag wird es noch heißer – bis 31 Grad in Brandenburg

Am Dienstag wird es noch heißer – bis 31 Grad in Brandenburg

Mai 24, 2026
Boris Palmer verweigert Para-Sportlerin die Bühne – Rampe zu teuer

Boris Palmer verweigert Para-Sportlerin die Bühne – Rampe zu teuer

Mai 24, 2026
French Open: Zverev zum Auftakt gegen Franzosen Bonzi

French Open: Zverev zum Auftakt gegen Franzosen Bonzi

Mai 24, 2026
Warum selbst eine Million Euro oft nicht reicht

Warum selbst eine Million Euro oft nicht reicht

Mai 24, 2026
„Fernsehgarten“-Moderatorin sagt Auftritt kurzfristig ab

„Fernsehgarten“-Moderatorin sagt Auftritt kurzfristig ab

Mai 24, 2026
Neueste Beiträge
Wladimir Putins Geliebte Kabajewa greift nach der Macht

Wladimir Putins Geliebte Kabajewa greift nach der Macht

Mai 24, 2026
Genügt eine Kopie von Fahrzeug- und Führerschein?

Genügt eine Kopie von Fahrzeug- und Führerschein?

Mai 24, 2026
Paypal-Betrug: Verbraucherzentrale warnt vor Phishing-Mails

Paypal-Betrug: Verbraucherzentrale warnt vor Phishing-Mails

Mai 24, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Deutsch Sprechen. All Rights Reserved.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Geschäftsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.