Verdächtiger wurde festgenommen
Ex-Prinz Andrew wohl von maskiertem Mann angegriffen
07.05.2026 – 16:50 UhrLesedauer: 2 Min.
Andrew Mountbatten-Windsor ist wegen seiner Verwicklungen in den Epstein-Skandal in Ungnade gefallen. Nun soll ein Unbekannter auf ihn losgegangen sein.
Ein maskierter Mann hat am Mittwochabend Andrew Mountbatten-Windsor in Norfolk bedroht, berichtet das britische Medium „Telegraph“. Der Verdächtige stieg demnach aus seinem Fahrzeug und lief schreiend auf den ehemaligen Herzog von York zu, der gerade mit seinen Hunden spazieren ging.
Der Vorfall soll sich gegen 19.30 Uhr auf einem öffentlichen Gelände nahe des Sandringham Royal Parkland ereignet haben. Der Mann soll zunächst in seinem Auto gesessen haben, bis er Mountbatten-Windsor etwa 50 Meter entfernt erblickte.
Angeblich eilte der ehemalige Royal daraufhin mit seinem Sicherheitsbegleiter zu einem geparkten Wagen und fuhr mit hoher Geschwindigkeit davon. Der Verdächtige soll versucht haben, ihm nachzurennen.
In einem Statement erklärte die Polizei von Norfolk: „Die Beamten wurden gestern (Mittwoch, 6. Mai 2026) kurz nach 19:30 Uhr nach Wolferton gerufen, nachdem gemeldet worden war, dass sich ein Mann in dem Dorf bedrohlich verhielt.“
Und weiter: „Die Beamten trafen ein, und der Mann wurde wegen des Verdachts einer Straftat gegen die öffentliche Ordnung und des Besitzes einer Waffe festgenommen. Er wurde zur Vernehmung ins Polizeiverhörzentrum King’s Lynn gebracht und befindet sich weiterhin in Haft.“ Dass Andrew Mountbatten-Windsor darin verwickelt war, ist nicht bestätigt.
Der Vorfall trifft Mountbatten-Windsor in einer ohnehin schwierigen Sicherheitslage. König Charles III. hatte ihm 2024 die persönliche Apanage und den staatlichen Personenschutz entzogen. Ende des vergangenen Jahres zog der ehemalige Herzog schließlich von der Royal Lodge in Windsor auf das Sandringham-Anwesen um – ein weitgehend öffentlich zugängliches Gelände, das deutlich weniger Schutz bietet als sein früherer Wohnsitz.
Eine Quelle des „Telegraph“ erklärte, der Vorfall zeige, dass die Sicherheitsvorkehrungen für eine Person mit so hohem Bekanntheitsgrad überprüft werden müssten. Wie der Schutz für Mountbatten-Windsor künftig aussehen soll, blieb zunächst offen.










