„Vielleicht sollte es nicht sein“
Ex-Monrose-Sängerin spricht erstmals über ihre Fehlgeburt
06.05.2026 – 15:16 UhrLesedauer: 2 Min.
Bahar Kizil macht in einem Podcast ihren Kinderwunsch öffentlich – und berichtet dann, welchen Verlust sie im vergangenen Jahr hinnehmen musste.
Im Podcast „Recall – mit Senna & Bahar“ hat Bahar Kizil über eine Fehlgeburt gesprochen, die sie im vergangenen Jahr erlitten hat. Die frühere „Monrose“-Sängerin berichtete, dass die Schwangerschaft unerwartet kam – sie war zu dem Zeitpunkt erst seit Kurzem mit ihrem Freund zusammen.
Kurz darauf erkrankte Kizil schwer an einer Corona-Variante und war wochenlang krank. „Dann habe ich es verloren“, sagte die 37-Jährige im Gespräch mit ihrer früheren Bandkollegin Senna Gammour.
Bemerkt hatte Kizil die Fehlgeburt durch einsetzende Blutungen, und das kurz nach einem Auftritt beim „Miss Germany“-Finale. „Dann habe ich schon gemerkt, mir geht es irgendwie nicht gut, meine Hormone waren völlig Wirrwarr“, schilderte sie. Im Krankenhaus erfuhr sie, dass der Embryo nicht weiter gewachsen war. Sie entschied sich gegen eine Ausschabung und für eine medikamentöse Behandlung. „Es war hart schmerzhaft“, beschrieb Kizil die Erfahrung und verglich die Tortur mit Periodenschmerzen, nur tausendmal schlimmer.
Auch emotional war es eine belastende Zeit. „Mein Kopf war noch bei: Wow, was, ich bin schwanger, was mache ich. Und zack, bumm, war es auch schon wieder vorbei. Es ging Schlag auf Schlag“, sagte sie. Rückblickend meint Kizil: „Vielleicht sollte es damals einfach nicht sein.“
Podcast-Partnerin Senna Gammour zeigte sich von Kizils Offenheit bewegt. Es sei schön, „dass du sagst, dass du Mutter sein möchtest, das habe ich noch nie von dir gehört“, sagte Gammour. Kizil erklärte daraufhin, dass dieser Wunsch schon lange in ihr sei: „Ich hätte schon sehr gerne Kinder, aber ich weiß, als Künstlerin habe ich ein sehr unkontrolliertes und unsicheres Leben.“ Ein Kind wolle sie erst dann, „wenn ich das Gefühl habe, ich kann ihm auch was bieten“. Zugleich verwies sie auf ihr Alter: „Ich bin 37 Jahre alt, so viel Zeit ist da jetzt nicht mehr, die Uhr läuft eben irgendwann ab.“
Als langjährige Single habe sie sich auch vorstellen können, allein Mutter zu werden. „Aber in Deutschland ist das so schwer“, sagte Kizil. Die Hürden etwa bei Adoptionen oder wegen fehlender finanzieller Unterstützung seien aus ihrer Sicht zu hoch.










