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Home » Architekt gesucht – Projekt führt zu Einschränkungen
Deutschland

Architekt gesucht – Projekt führt zu Einschränkungen

MitarbeiterBy MitarbeiterMai 6, 2026
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Architekt gesucht – Projekt führt zu Einschränkungen

Millionenprojekt

Stadt sucht Architekten für Neugestaltung des NS-DOK


06.05.2026 – 10:41 UhrLesedauer: 2 Min.

Das NS-Dokumentationszentrum in Köln (Archivbild): Bis 2030 soll das Gebäude im Innenbereich neugestaltet werden. Von 1935 bis 1945 nutzte es die Gestapo in Köln als Gefängnis und Dienststelle.Vergrößern des Bildes

Das NS-Dokumentationszentrum in Köln (Archivbild): Bis 2030 soll das Gebäude im Innenbereich neugestaltet werden. Von 1935 bis 1945 nutzte es die Gestapo in Köln als Gefängnis und Dienststelle. (Quelle: IMAGO/Werner Lerooy)

Bis 2030 soll das NS-Dokumentationszentrum in Köln neu gestaltet werden. Für Besucher gibt es in den kommenden Jahren Einschränkungen.

Die Stadt sucht einen Architekten, der die Neugestaltung des NS-Dokumentationszentrums im EL-DE-Haus am Appellhofplatz übernimmt. Das geht aus einer aktuellen Ausschreibung der Verantwortlichen hervor. Die Neugestaltung umfasst das neue Museumsfoyer, den Umbau von Bibliothek und Archiv, sowie die Wechselausstellungsbereiche.

Insgesamt rechnet die Stadt mit Kosten von elf Millionen Euro, der Bund beteiligt sich ebenfalls an der Neugestaltung des Innenbereichs. Die gesamte Neugestaltung soll dabei bis Ende 2030 abgeschlossen sein, teilte Direktor Dr. Henning Borggräfe der Kölner Redaktion von t-online mit. Für Besucher ergeben sich bis dahin in einigen Bereichen des NS-DOK Einschränkungen.

NS-DOK: Architekt soll ehemalige Gestapo-Zentrale für elf Millionen Euro umgestalten

Laut Plänen der Verantwortlichen soll die Neugestaltung in drei Teilabschnitten erfolgen, der erste neugestaltete Bereich soll dabei bereits 2028 öffnen.

In der ersten Phase wird der derzeitige Bereich für Wechselausstellungen eingeschränkt, da dort das neue Museumsfoyer entstehen soll. Dieses soll künftig auch als Veranstaltungsraum genutzt werden. Dabei sollen bis zu 175 Sitzplätze bei Bedarf aufgebaut werden können, beispielsweise für einen offiziellen Festakt. Auf der gesamten Fläche soll kostenloses WLAN verfügbar sein.

Ebenfalls umgebaut werden sollen Bibliothek und Archiv im Erdgeschoss und Keller. Dabei sollen auch mehrere Arbeitsplätze für Besucher eingerichtet werden, damit sie im Archivmaterial recherchieren können. Außerdem soll die derzeit kaputte Klimaanlage im Archiv erneuert werden. Im ersten und zweiten Obergeschoss sollen zudem zwei Wechselausstellungsbereiche neu gestaltet werden.

Im Anschluss an die erste Bauphase wird im Erdgeschoss und Keller ab voraussichtlich 2028 und 2029 eine neue Ausstellung über die Gestapo eingerichtet. In dieser Zeit können Besucher das Gestapogefängnis nicht besichtigen, es wird für die Zeit der Bauarbeiten geschlossen.

Dr. Henning Borggräfe: „Nach der Eröffnung dieses neuen Ausstellungsteils wird dann voraussichtlich 2029/30 die jetzige Dauerausstellung in der 1. und 2. Etage geschlossen und durch eine neue Ausstellung zur Kölner NS-Geschichte ersetzt werden.“ Die gesamte Neugestaltung soll dabei laut Museumsdirektor erst 2030 abgeschlossen sein, noch im Januar hatten die Verantwortlichen mit einer Fertigstellung bis Ende 2029 gerechnet.

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