Hinweis der Polizei
Tausende Teilnehmer bei Demo am 1. Mai in Köln erwartet
30.04.2026 – 12:08 UhrLesedauer: 2 Min.
Tausende ziehen am 1. Mai durch Köln, der DGB ruft zur Demo für bessere Jobs und soziale Gerechtigkeit auf. In der Innenstadt sind Sperrungen und Verzögerungen möglich.
Am Tag der Arbeit ruft der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Köln zur traditionellen Demonstration und Kundgebung auf. Am 1. Mai wollen Gewerkschaften und Initiativen für bessere Arbeitsbedingungen, sichere Jobs und mehr soziale Gerechtigkeit auf die Straße gehen.
Der Demonstrationszug startet um 12 Uhr am DGB-Haus am Hans-Böckler-Platz und führt durch die Innenstadt bis zum Heumarkt. Dort beginnt gegen 13 Uhr die zentrale Kundgebung, die von einem Bühnenprogramm begleitet wird.
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Auf der Bühne werden unter anderem Gewerkschaftsvertreterinnen und -vertreter sprechen, darunter auch prominente Redner aus den Reihen von ver.di sowie lokale Vertreter aus Politik und Gesellschaft. Unter anderem wird Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) Redner sein.
Die Veranstaltungen stehen in diesem Jahr unter dem bundesweiten Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“. Der DGB macht damit auf steigenden Druck auf Beschäftigte aufmerksam – etwa durch wirtschaftliche Unsicherheiten, steigende Lebenshaltungskosten und Veränderungen in der Arbeitswelt.
Neben der Demonstration ist auf dem Heumarkt ein umfangreiches Programm mit Musik, Kabarett und Angeboten für Familien geplant. Die Veranstaltung soll bis in den Nachmittag dauern.
Tausende Demonstranten ziehen durch Köln – Polizei rechnet mit Einschränkungen
Die Kölner Polizei erklärt auf Anfrage der Kölner Lokalredaktion von t-online, dass sich Verkehrsteilnehmer auf Einschränkungen einstellen müssen. „Bei der Demonstration handelt es sich um einen Aufzug, der am Hans Böckler Platz startet und dann unter anderem über den Friesenplatz und Neumarkt zum Heumarkt führt“, so ein Sprecher. Temporäre Sperrungen seien somit nicht ausgeschlossen. Insgesamt werde mit 6.000 Teilnehmern gerechnet.
Der 1. Mai gilt traditionell als Kampftag der Arbeitnehmerbewegung. Bundesweit sind in zahlreichen Städten Demonstrationen und Kundgebungen geplant, um auf soziale und arbeitsmarktpolitische Themen aufmerksam zu machen









