Sieben Jahre nach seinem Tod
Witwe von Jan Fedder findet altes Auto in Garage
29.04.2026 – 09:13 UhrLesedauer: 2 Min.
1981 wurde Jan Fedder durch seine Rolle im Kultfilm „Das Boot“ berühmt. Ein Relikt aus eben jenem Kinoerfolg fand nun seine Frau in einer alten Garage.
46 Jahre lang stand ein Auto unberührt in einer alten Garage. Der Oldtimer gehörte dem 2019 gestorbenen Schauspieler Jan Fedder. Dessen Witwe Marion Fedder hat den originalen Peugeot 402 aus dem Filmklassiker „Das Boot“ jetzt gefunden. Die Limousine blieb so lange unentdeckt, weil der Schlüssel lange Zeit unauffindbar war, wie Marion Fedder der dpa sagte. Der Schatz aus der deutschen Filmgeschichte soll restauriert werden.
„Die Sammelleidenschaft von meinem Mann war wirklich groß – und sie sorgt bis heute für immer neue Überraschungen, obwohl er nun schon seit sieben Jahren nicht mehr bei uns ist“, sagte Marion Fedder. Sie finde noch immer regelmäßig unzählige Schätze. „Von dem Peugeot erzählte Jan immer gern die Geschichte, wie er es geschafft hat, das Auto vom Dreh nach Hamburg zu bekommen. Er wollte ihn immer ‚irgendwann‘ restaurieren lassen. Dazu kam es leider nicht mehr.“
Jan Fedder starb vor sieben Jahren, der Hamburger wurde vor allem als Polizeikommissar Dirk Matthies in der ARD-Vorabendserie „Großstadtrevier“ zur Kultfigur. Bei dem Oldtimer handelt es sich um ein zwischen 1935 und 1942 gebautes Auto. Jan Fedder hatte den Wagen unmittelbar nach den Dreharbeiten zu „Das Boot“ – also etwa 1980 – an die Elbe geholt. Seitdem blieb der Wagen den Angaben zufolge unberührt und geriet nahezu in Vergessenheit.
Das Auto soll in eine spezialisierte Werkstatt gebracht werden, wo es aufwendig restauriert und in seinen ursprünglichen Zustand – wie in „Das Boot“ zu sehen – zurückversetzt werden soll.
„Neben dem Peugeot habe ich noch weitere einmalige Erinnerungsstücke aus dem Film ‚Das Boot‘. Das war für Jan eine der wichtigsten Rollen seines Lebens und er war sehr stolz darauf. Ich beginne jetzt, die ganzen Fundstücke zusammenzutragen und aufzubereiten“, erklärte Marion Fedder. Das sei zwar mit großem Aufwand verbunden, „aber natürlich gebe ich auch gerne Dinge weiter, von denen ich weiß, dass sich Fans und Wegbegleiter daran erfreuen“. So bleibe Jan Fedder in Erinnerung und lebe auf eine besondere Weise weiter.










