Urlaub wird teurer
Nordsee gegen Ostsee: Wo Strandkörbe im Sommer mehr kosten
22.04.2026 – 11:56 UhrLesedauer: 2 Min.
Viele Deutsche verbringen ihren Sommerurlaub an der Nord- oder Ostsee. Ein Strandkorb spendet an Strandtagen Schatten. Das hat aber seinen Preis.
Ein Strandkorb gehört für viele zum perfekten Tag am Meer. Doch wer an der Ostsee Urlaub macht, muss dafür im Schnitt tiefer in die Tasche greifen als an der Nordsee. Die Plattform Traumhausverlosung hat die Preise für Strandkörbe in 58 Küstenorten untersucht. Das Ergebnis: Urlauber zahlen 2026 an der Ostsee im Durchschnitt mehr als an der Nordsee. Konkret kostet ein Strandkorb dort täglich 14,33 Euro. An der Nordsee liegt der Preis bei 12,70 Euro. Damit ergibt sich ein Unterschied von rund 13 Prozent.
Vor allem bekannte Ostseebäder treiben den Durchschnitt nach oben. In Grömitz und Binz zahlen Urlauber bis zu 18 Euro pro Tag. Auch Travemünde mit 16 Euro und Kühlungsborn mit 15,90 Euro zählen zu den teuersten Orten. Weitere Küstenorte wie Haffkrug, Scharbeutz, Kappeln und Prerow verlangen jeweils etwa 15 Euro täglich.
Doch auch an der Nordsee gibt es teure Ausnahmen. In Duhnen und Westerland erreichen die Preise ebenfalls 18 Euro pro Tag. Orte wie Amrum, Borkum, Cuxhaven-Döse und Wenningstedt-Braderup verlangen rund 15 Euro.
Im unteren Preissegment zeigt sich ein klarer Unterschied. Die Nordsee bietet deutlich günstigere Optionen. In Westerdeichstrich und Büsumer Deichhausen zahlen Urlauber nur neun Euro pro Tag. Auch in Utersum, Nordstrand, Norden/Norddeich, Husum und Dornum liegen die Preise bei etwa zehn Euro. Mehrere Orte bewegen sich mit rund 13 Euro im Mittelfeld, darunter Föhr, Langeoog, Esens-Bensersiel, Carolinensiel, Büsum, Burhave und Eckernförde.
Die Analyse macht deutlich: Die Kosten für Strandkörbe unterscheiden sich je nach Region und Ort erheblich. Beliebte Reiseziele verlangen oft deutlich höhere Preise. Gleichzeitig finden Urlauber vor allem an der Nordsee noch vergleichsweise günstige Angebote.










