Einem Bericht der „Sport Bild“ zufolge liebäugelt Anyomi mit einem Wechsel nach Paris. Fraglich sei nur noch, ob sie sich Paris Saint-Germain oder Paris FC anschließen wird. „Aktuell spiele ich für die Eintracht und gebe alles, weil ich dort einen besonderen Weg gemacht habe“, hielt sich Anyomi bedeckt. Doch damit nicht genug, Frankfurt, das aktuell drei weitere Nationalspielerinnen stellt, muss den nächsten Umbruch befürchten.
Schlüsselspielerin Elisa Senß soll im Sommer von ihrer Ausstiegsklausel Gebrauch machen und zum FC Bayern wechseln, während auch Interesse aus Spanien besteht. DFB- und Teamkollegin Lisanne Gräwe gilt ebenfalls als Wechselkandidatin, mit Interesse aus Wolfsburg und England. Und auch Selina Cercis Tendenz soll in die englische Women’s Super League gehen, nachdem ein Wechsel von Hoffenheim nach Wolfsburg übereinstimmenden Medienberichten zufolge gescheitert ist.
Alexandra Popps Fazit fiel ob der Gerüchte dennoch deutlich aus: „Es ist kein optimaler Blick dahin, dass deutsche Nationalspielerinnen ins Ausland gehen.“ Für deutsche Klubs könnte das immerhin ein Weckruf sein, „dass wir jetzt verdammt noch einmal etwas tun müssen“. Ansonsten drohe der Bundesliga ein Aderlass. Deutschland spiele dann womöglich „keine Rolle mehr“, so Popp. „Und das wäre sehr, sehr traurig für die Entwicklung.“










