Preissturz an der Tankstelle
Super und Diesel deutlich günstiger – lange Schlangen
18.04.2026 – 14:12 UhrLesedauer: 2 Min.
Zum ersten Mal seit Wochen stürzen die Benzinpreise an den Tankstellen in Köln und Nordrhein-Westfalen ab. Die Preisunterschiede sind teils drastisch.
So etwa in Langenfeld bei Köln, wo sich der Verkehr kurz vor 12 Uhr bis auf die Hauptstraße zurückstaute. Dort lag der Dieselpreis am Samstagvormittag (18. April) bei 2,04 Euro pro Liter – und damit rund zehn Cent unter dem Wert von vor 24 Stunden. Zum Vergleich: Noch am Freitagmittag kostete der Liter Diesel in Köln zeitweise noch 2,19 Euro pro Liter.
Beim Super E10 sank der Preis erneut unter die Zwei-Euro-Marke. In Langenfeld zeigte die Tankstelle von Betreiber bft an der Düsseldorfer Straße einen Literpreis von 1,93 Euro und damit rund 13 Cent günstiger als noch am Vortag. Laut Angaben eines Reporter vor Ort staute sich der Verkehr aufgrund der vergleichsweise günstigen Preise über mehrere Kilometer bis in Richtung der Hauptstraße in Langenfeld.
Im Video | Köln – Tanken Live

Um 12 Uhr folgte dann allerdings der Preisschock: Die Preise stiegen um 17 Cent, schlagartig wurde es an den Tankstellen leerer. Durch die neue Gesetzeslage ist es Tankstellenbetreibern nur noch erlaubt, die Preise einmal am Tag zu erhöhen. Seit der Einführung kommt es um 12 Uhr teils zu deutlichen Erhöhungen der Literpreise. Aufgrund der befürchteten Ölengpässe erreichten die Spritpreise in Köln und Nordrhein-Westfalen zuweilen ein neues Rekordhoch.
Angesichts der angekündigten Schließung der Straße von Hormus durch den Iran könnten in den kommenden Tagen erneut Preissteigerungen an der Tankstelle drohen. An der Spritpreispolitik der Bundesregierung gibt es bereits seit Wochen Kritik. Auslöser ist dabei auch das Verhalten einiger Nachbarländer wie Belgien, Polen oder Österreich, die die Preiserhöhungen deutlich besser in den Griff bekommen haben.










