Nach Sonys Ausstieg
Verbatim und I-O Data halten an der Blu-ray fest
16.04.2026 – 12:30 UhrLesedauer: 1 Min.
Das Ende der physischen Datenträger scheint kaum aufzuhalten. Zwei japanische Hersteller wollen jedoch nicht aufgeben und kündigen weitere Blu-ray-Geräte an.
„Tatsächlich häufen sich in der Branche Ankündigungen über die Einstellung von Blu-ray-Laufwerken und -Rekordern, wodurch die Sorge über die zukünftige Verfügbarkeit schnell wächst“, schreiben die Unternehmen. Beide Unternehmen wollen sich demnach bemühen, „die Bereitstellung von Produkten aufrechtzuerhalten“.
Welche genau? Laut der Mitteilung ist geplant, weiterhin Blu-ray-Laufwerke für PCs und Discs herzustellen. Ein kürzlich vorgestellter Blu-ray-Rekorder für Computer etwa habe „großes Interesse“ geweckt. Das zeige, dass es weiterhin einen Bedarf dafür gebe, Daten auf physischen Discs zu speichern, heißt es.
Ende der Nullerjahre hatte die Blu-ray-Disc nach und nach die DVD abgelöst. Ihr Vorteil liegt in der höheren Kapazität und Datenrate, was das Speichern von Filmen mit deutlich besserer Bildqualität ermöglicht. Mit der zunehmenden Verbreitung von Streamingdiensten wie Netflix oder Disney+ verlor die Blu-ray-Disc wie zuvor bereits die DVD zunehmend an Bedeutung.
Sony hatte im Februar die Auslieferung aller Blu-ray-Rekorder eingestellt. Blu-ray-Player zum Abspielen der Speichermedien bietet der Konzern aber weiter an. Wie lange noch, ist nicht bekannt. Auch den Verkauf von Minidiscs, MD-Datendiscs und MiniDV-Kassetten hatte Sony bereits eingestellt.









