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Home » Warum musste der AfD-Politiker zurücktreten?
Politik

Warum musste der AfD-Politiker zurücktreten?

MitarbeiterBy MitarbeiterApril 14, 2026
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Warum musste der AfD-Politiker zurücktreten?

Rückt die Partei näher an Putin?

Der letzte laute „Nato-Boy“ der AfD dankt ab


14.04.2026 – 16:57 UhrLesedauer: 6 Min.

Rüdiger Lucassen: Seit gestern ist er nicht mehr verteidigungspolitischer Sprecher, nur noch Abgeordneter im Bundestag.Vergrößern des Bildes

Rüdiger Lucassen: Als verteidigungspolitischer Sprecher der AfD ist er zurückgetreten, jetzt ist er nur noch Mitglied in Arbeitskreis und Ausschuss. (Quelle: HC Plambeck)

Neun Jahre lang kämpfte Rüdiger Lucassen in der AfD für die Nato. Jetzt musste er zurücktreten. Warum? Und was bedeutet das für die Partei?

Rüdiger Lucassen wirkt gefasst, als er an diesem Dienstagmorgen das Gebäude betritt, in dem der Arbeitskreis Verteidigung der AfD tagt. Dabei hat der 74-Jährige gestern eine schwere Niederlage erlitten: Lucassen hat seinen Rücktritt als verteidigungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion erklärt. Zwangsweise. Nur knapp ist er so einer Abwahl durch seine engsten Kollegen entkommen.

Es ist ein gesichtswahrender Rückzug im letzten Moment. Von dem Mann, der neun Jahre lang, seit dem Einzug der AfD in den Bundestag, federführend für ihre Verteidigungspolitik zuständig war. Ob es etwas gibt, worauf er stolz ist? Stolz entspräche nicht seinem Naturell, sagt Lucassen zuerst. Um dann doch eine Sache zu nennen: „Dass ich meinen Kurs gehalten habe.“

Dieser Kurs allerdings ist ein entscheidender Grund für Lucassens Rücktritt: Gegen Russland. Für Nato, US- und Westbindung. Gegen die Tendenz der AfD zur Fundamentalopposition. Für Mäßigung und eine Koalition mit der Union im Bund.

Der zweite Grund für seinen Rücktritt ist der Stil, mit dem Lucassen diesen Kurs forcierte: eigenwillig, kompromisslos, auch über die Köpfe der vielen ehemaligen Soldaten im Arbeitskreis hinweg. Dabei ticken die inhaltlich eigentlich ähnlich wie er.

Tief verärgert hat er sie so. Denn traditionell sind die Soldaten ihrer Spitze treu ergeben. „Gehorsam“ und „leidensfähig“, sagen andere in der Fraktion über sie. Es müsse viel passieren, bis sie die Reißleine ziehen. Lucassen hat sie so weit gebracht.

Mit ihm verliert die AfD-Fraktion nun den letzten überzeugten, lauten und zugleich angstfreien Transatlantiker. Sie verliert so auch einen der letzten, der auf einer relevanten Position aus Überzeugung gegen den Hauptstrom der Partei schwamm. Ein Zeichen von gelebter Meinungsvielfalt in einer Partei mit zunehmend autoritären Strukturen.

„Boomer“, „West-Extremist“ oder „Nato-Boy“ schimpfen Lucassens innerparteiliche Gegner ihn abfällig. Ein Relikt aus einer anderen Zeit. Und mit Letzterem haben sie Recht: Lucassen vertritt Positionen, wie sie in der AfD 2016 Mainstream waren. 2026 aber ist die Partei eine andere.

Sie hat sich der programmatischen Stärke und den Erfolgen der Ost-Verbände gebeugt, obwohl die nur einen Bruchteil der Mitglieder im Vergleich zu den West-Verbänden haben. Nicht mehr Soldaten-, sondern „Friedens“-Partei ist sie jetzt. Nicht mehr pro Nato, sondern für eine „multipolare Welt“ – und in dieser oft explizit auch pro Putin.

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