In der letzten Insa-Umfrage vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. Dort kommt die CDU mit Spitzenkandidat Gordon Schnieder auf 29 Prozent der Stimmen.
Die SPD mit dem amtierenden Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer vereinigt laut der letzten Insa-Umfrage im Rennen um den Sieg bei der Rheinland-Pfalz-Wahl einen Prozentpunkt weniger bei den Stimmenanteilen auf sich. Somit stehen die Sozialdemokraten bei 28 Prozent.
Um den Einzug in den Landtag bangen müssen nach der Befragung die Freien Wähler und die Linke mit jeweils fünf Prozent. Die FDP mit Spitzenkandidatin Daniela Schmitt fällt demnach unter 3 Prozent und würde damit dem neuen Parlament nicht mehr angehören.
Bei der Frage, wen man am liebsten als Ministerpräsidenten hätte, liegt SPD-Regierungschef Schweitzer mit 40 Prozent klar vor CDU-Mann Schnieder, der auf 25 Prozent kommt. AfD-Spitzenkandidat Jan Bollinger liegt bei 10 Prozent. Der Regierungschef wird nicht direkt vom Volk gewählt, sondern vom Landtag.
Generell gilt für aktuelle Umfragen vor Wahlen immer: Wahlumfragen sind mit Unsicherheiten behaftet und keine Prognosen für die ersten Ergebnisse der RLP-Wahl 2026 oder den Wahlausgang. Umfragen spiegeln grundsätzlich nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider.
Die Forschungsgruppe Wahlen gibt eine statistische Fehlertoleranz von gut plus/minus zwei Prozentpunkten bei einem Anteilswert von zehn Prozent für die Umfrage an, bei einem Anteilswert von 40 Prozent sind es plus/minus drei Punkte. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten.







