Schauspielerin verteidigt Tochter
Lilly Krug wird kritisiert: Jetzt greift Veronica Ferres ein
20.03.2026 – 12:10 UhrLesedauer: 2 Min.
Lilly Krug wird oft vorgeworfen, ihren Erfolg nur dem Namen ihrer Mutter zu verdanken. Nun bezieht Veronica Ferres klar Stellung.
Die 24-jährige Tochter von Veronica Ferres, Lilly Krug, lebt in den USA und arbeitet dort an ihrer Schauspielkarriere. Bereits mehrere Hollywood-Produktionen hat sie vorzuweisen. Doch immer wieder kursiert dieselbe Behauptung: Ohne den Namen ihrer Mutter wäre sie nie so weit gekommen.
Gegen diesen Vorwurf hat sich Veronica Ferres nun in einem Interview gestellt. Die Schauspielerin hat deutlich gemacht, was sie von der sogenannten Nepo-Baby-Debatte hält – und warum sie ihre Tochter für stärker hält, als viele glauben.
„Ich finde diese ganze Diskussion sehr, sehr problematisch“, sagte Veronica Ferres zu RTL. In anderen Berufen sei es selbstverständlich, wenn Kinder das gleiche Handwerk wie ihre Eltern erlernten. In der Schauspielwelt werde das sofort als „Nepo-Baby“ abgetan. „Das finde ich unfair. Man sollte jedem Menschen eine gleiche Chance geben“, so die Darstellerin aus der Serie „Alpentod“.
Lilly Krug stand im Hollywoodstreifen „Shattered“ an der Seite von John Malkovich vor der Kamera, in „Every Breath You Take“ spielte sie neben Casey Affleck, in „Plane“ neben Gerard Butler. Lilly habe sich ihren Weg mit Geduld, Ausdauer und eigenem Talent erarbeitet, betonte Veronica Ferres. Und: „Sie ist starr und stur genug, dass sie einfach ihren eigenen Weg geht.“
Veronica Ferres sieht für junge Schauspielerinnen und Schauspieler generell schwierige Zeiten. Im Gespräch mit Web.de verwies sie auf den wachsenden Einfluss Künstlicher Intelligenz auf die Filmbranche: „Die KI verändert alles. Man kann sich davor nicht verschließen.“ Dennoch bleibe für sie klar, worauf es ankomme. „Wäre sie 18 Jahre alt, würde sie sich sagen: ‚Hör‘ nicht so viel darauf, was andere dir raten oder wie sie denken! Hör‘ mehr auf dich und deine Intuition!'“
Im t-online-Interview erzählte sie im vergangenen Jahr zudem, dass sie es sich zur Aufgabe gemacht habe, Frauen zu stärken. „Ich fördere junge Frauen von Filmhochschulen, hole Autorinnen und Regisseurinnen in Projekte hinein.“, sagte sie. „In meiner Welt stehe ich morgens auf und frage mich, was ich in dieser Richtung tun kann. Und abends gehe ich ins Bett und denke mir manchmal, ich hätte vielleicht noch mehr machen können.“










