Wenn dann, am Tag X, durch Klingbeils Tricksereien nicht mehr genug Geld da ist, um die dann noch immer maroden Brücken oder manch eklig-olle Schultoilette zu sanieren, dürfte sich der Unmut, der Ärger und die Enttäuschung der Bürger entladen. Zurecht! Dann hätte die Regierung das Vertrauen der Bürger in die Handlungsfähigkeit des Staates – denn die sollen die Investitionen ja auch zeigen – verspielt. Das wäre fatal, ja verheerend, nicht nur für CDU, CSU und SPD, sondern für das gesamte politische System.
Die Bundesregierung täte darum gut daran, ihren aktuellen Haushaltskurs noch einmal zu überdenken. Verplant sind die Gelder größtenteils zwar, verbaut oder schon ausgegeben aber noch lange nicht. Klingbeil, Merz und Co. bekommen jetzt eine vielleicht letzte Chance, das Geld doch noch so einzusetzen, wie es eigentlich gedacht war. Sie sollten sie nutzen.










