Beliebtes Gebäck
So viele Kalorien stecken in Ihrem Brötchen
Aktualisiert am 05.03.2026 – 08:36 UhrLesedauer: 3 Min.
Ein Frühstück ohne knackige, frische Brötchen? Für viele kaum denkbar. Doch wie viele Kalorien stecken in den verschiedenen Backwaren?
Jeder deutsche Haushalt verbraucht nach Angaben des Zentralverbands des deutschen Bäckerhandwerks 57 Kilogramm Brot und Backwaren im Jahr. Beliebt sind Mischbrot, Toastbrot und Weizenbrötchen. Die können allerdings auf die Hüften gehen.
Ein durchschnittliches Weizenbrötchen hat 291 Kilokalorien (kcal) pro 100 Gramm. Das sind pro Brötchen (55 Gramm) 160 kcal. In einem Vollkornbrötchen desselben Gewichts stecken etwa 128 kcal.
Es gibt in Deutschland keine Vorgaben, wie schwer ein Brötchen mindestens sein muss, lediglich eine Obergrenze von 249 Gramm. Den folgenden Beispielrechnungen für verschiedene Tiefkühl- und Aufbackprodukte liegen demzufolge Durchschnittsgewichte zugrunde.
Weizenbrötchen wiegen etwa 55 Gramm. Die Spanne reicht aber von 30 bis 90 Gramm. Roggenbrötchen haben ein Gewicht von etwa 70 Gramm, Brötchen mit gemischtem Teig kommen auf ungefähr 75 Gramm und Mehrkornbrötchen auf 90 Gramm.
In hundert Gramm eines Weizenbrötchens stecken 291 kcal. Ein 55 Gramm schweres Brötchen liefert also 160 kcal. Kommen noch Schokoaufstrich oder fettige Wurst dazu, kann die Kalorienzahl rasch steigen.
Wirklich kalorienarm ist keine Brötchensorte. Manche Varianten haben lediglich weniger Kalorien als andere. Am wenigsten Kalorien haben Vollkornbrötchen mit 232 kcal pro hundert Gramm, gefolgt von Dinkel- (234 kcal), Hafer- (246 kcal), Buchweizen- (255 kcal), Weizenmisch- (257 kcal), Mehrkorn- (267 kcal) und Roggenbrötchen (267 kcal).
Wichtig ist aber auch das Gewicht des Brötchens. So haben Roggenbrötchen auf hundert Gramm gerechnet zwar weniger Kalorien als Weizenbrötchen, sie sind im Durchschnitt aber größer und damit doch wieder kalorienreicher als die Variante aus Weizen.

Wer abnehmen möchte, muss weniger Energie (Kalorien) zu sich nehmen, als der Körper verbraucht. Aus welchen Lebensmitteln diese Energie kommt, ist dabei im Prinzip zweitrangig. Allerdings gibt es Speisen, die schneller und länger sättigen als andere und so dabei helfen, insgesamt weniger zu essen.
Bei den Backwaren sind das vor allem die Vollkornbrötchen: Sie enthalten im Vergleich zu Weißmehlgebäck mehr Ballaststoffe. Das sind Kohlenhydrate, die der Körper nicht verwerten kann und die daher nachhaltig sättigen.
Weniger zu empfehlen ist hingegen Toastbrot, weil es (vor allem in der hellen Variante) wenige Ballaststoffe liefert, sodass sich der Hunger nach kurzer Zeit wieder meldet. Kalorienarm ist der vermeintlich leichte Toast dabei keineswegs: Eine 30-Gramm-Scheibe enthält bereits 80 kcal. Die Vollkornvariante kommt auf 68 kcal.
Vorsicht auch bei Brotvarianten mit irreführenden Namen wie Fünf-Körner- oder Fitnessbrot. Diese Mischprodukte aus verschiedenen Mehl- und Körnersorten klingen zwar vielversprechend, sagen jedoch wenig über die Qualität und die Inhaltsstoffe aus. In solchen Fällen lohnt sich ein genauer Blick auf die Nährwertangaben auf der Verpackung.
In jedem Fall wichtig: die Wahl des Belags. Ob die Mahlzeit ausgewogen und gesund ist, hängt auch maßgeblich davon ab, ob die Brotscheibe mit fettarmer Putenbrust belegt oder mit Nussnugatcreme bestrichen ist.











