Die Gastgeber erwischten den deutlich besseren Start. Bereits in der zweiten Minute bot sich Monju Momuluh die große Chance zur Führung, doch der Angreifer rutschte frei vor dem Tor im entscheidenden Moment weg, sodass Torhüter Nahuel Noll den Ball sichern konnte. Hannover wurde erst später gefährlich: Benjamin Källman (30.) traf den Ball jedoch mit dem schwächeren Fuß und verzog deutlich.
Auch nach der Pause entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Erneut hatte Momuluh die beste Gelegenheit für Bielefeld (46.). Wenig später führte eine unglückliche Aktion jedoch zur spielentscheidenden Szene: Stefano Russo bekam den Ball im eigenen Strafraum an die Hand. Nach längerer VAR-Überprüfung entschied Schiedsrichter Eric Weisbach auf Strafstoß, den Leopold für Hannover sicher verwandelte. Der vermeintliche Arminia-Ausgleich tief in der Nachspielzeit zählte korrekterweise nicht.
Tim Walter hat bei seiner Rückkehr auf die Trainerbank von Holstein Kiel zumindest die Niederlagenserie des abstiegsbedrohten Fußball-Zweitligisten gestoppt. Jonas Therkelsen (63.) bescherte den Gastgebern, die weiter knapp vor der Abstiegszone liegen, nur kurz nach dem Rückstand durch David Mokwa (61.) das Remis. Die Saarländer verpassten damit den dritten Sieg in Folge, mischen im engen Aufstiegsrennen aber weiter kräftig mit.
Nach einem harmlosen Versuch der Gäste von Lukas Petkov (33.) vergab Kiels Andu Kelati (35.) nach einer Hereingabe frei stehend die bis dato beste Chance, doch seine Volleyabnahme ging rechts am Tor vorbei. Erneut scheiterte Kelati (41.) vor dem Seitenwechsel aus der Distanz am Elversberger Schlussmann Nicolas Kristof.
Bundesliga-Absteiger Kiel drängte auf schnelle Ballgewinne, doch im letzten Drittel fehlte es an Genauigkeit. Nachdem Mokwa den ersten schnell vorgetragenen Angriff der Gäste vollendet hatte, nahm die Partie Fahrt auf – und Kiel kam sofort zurück. Therkelsen bestrafte das schludrige Elversberger Zweikampfverhalten im Mittelfeld mit einer starken Einzelaktion.










