Sauberer und verlässlicher
Deutsche Bahn startet Sofortprogramm für mehr Komfort im Zug
Aktualisiert am 27.02.2026 – 09:11 UhrLesedauer: 2 Min.
Mehr Reinigungskräfte in den Zügen, schnellere Reparaturen von Toiletten: Die Deutsche Bahn will Reisen im Fernverkehr komfortabler machen. An der Pünktlichkeit ändert das aber nichts.
Wenn die Züge der Deutschen Bahn schon nicht pünktlich kommen, sollen sich Fahrgäste nicht auch noch über defekte Toiletten ärgern müssen. Der bundeseigene Konzern hat ein Sofortprogramm für mehr Komfort im Fernverkehr aufgelegt. „Die Fahrgäste werden feststellen: Es tut sich was in den Fernverkehrszügen, und zwar rasch“, teilte Fernverkehrs-Vorstand Michael Peterson mit.
Im Rahmen des Programms will die Bahn das Reinigungspersonal in viel genutzten Zügen während der Fahrt in den kommenden Wochen und Monaten verdoppeln, von derzeit 110 auf dann 220 Beschäftigte. Außerdem sollen mobile Teams eingesetzt werden, die sich um Sonderreinigungen und Reparaturen etwa an den Toiletten kümmern sollen.
Sie stehen an den Knotenbahnhöfen Frankfurt, München, Hamburg und Berlin bereit, um kurzfristig Schäden an den WCs zu beheben. Daneben sind sie auch für die technischen Anlagen in den Bordbistros zuständig, damit es durchgehend heißen Kaffee gibt. Generell soll sich die Verfügbarkeit des Angebots an Speisen und Getränken erhöhen.
Auch die Teppiche in den ICE-Zügen werden häufiger gereinigt. Haben die Reinigungskräfte bisher wöchentlich Teppiche in der Größenordnung von vier Fußballfeldern intensiv gesäubert, sind dies nun umgerechnet sechs – ein Plus von 50 Prozent und etwa 60 Züge pro Woche, heißt es von der Bahn.
Das Programm „Mehr Komfort in den Zügen des Fernverkehrs“ ist eines von drei sogenannten Sofortprogrammen, mit denen die Bahn kurzfristig für ein besseres Fahrerlebnis für die Fahrgäste sorgen will. Sie sind Teil der neuen Bahnstrategie des Bundes, die Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) im September vorgestellt hatte. „Wir verbessern, was verbessert werden muss. Nicht irgendwann, sondern jetzt“, teilte der Minister mit.










