Biathlon bei Olympia
Trio zu stark – Deutsche Herren-Staffel geht leer aus
Aktualisiert am 17.02.2026 – 16:30 UhrLesedauer: 2 Min.
Nachdem die deutschen Biathleten in den Individualrennen leer ausgegangen waren, wollten die DSV-Herren die nächste Staffel-Medaille holen. Doch daraus wurde trotz gutem Start nichts.
Die deutsche Biathlon-Staffel der Herren hat eine Medaille bei den Olympischen Spielen verpasst. Das Quartett um Justus Strelow, David Zobel, Philipp Nawrath und Philipp Horn landete am Dienstagnachmittag in Antholz auf Rang vier. Damit bleibt die Bronzemedaille in der Mixed-Staffel weiterhin das bislang einzige Edelmetall bei diesen Spielen für die deutschen Biathleten.
Neuer Staffel-Olympiasieger ist Frankreich, Silber ging an Norwegen (+9,8 Sekunden), die Bronzemedaille sicherte sich Schweden (+57,5). Das deutsche Team kam mit Schlussläufer Philipp Horn mit einem Rückstand von 1:48,3 Minuten auf die siegreichen Franzosen ins Ziel.
Dabei ging das Rennen vor den Augen von Ex-Fußballtrainer Jürgen Klopp, der das Rennen am Schießstand verfolgte und die Schlussrunde mit der Glocke einläutete, gut los. Startläufer Strelow hatte sich nach einem schnellen Schießen direkt an die Spitze gesetzt.
An Position zwei mischte auch Zobel an der Spitze mit, bis er im Stehendschießen drei Nachlader benötigte. Ebenso erging es Nawrath, der auf Rang vier den Anschluss nach vorn verpasste. Weil auch Horn schon im Liegendschießen weitere drei Extrapatronen brauchte, ging am Ende nichts mehr in Richtung der Podestplätze.
Schon bei den Winterspielen 2022 in Peking waren die deutschen Herren auf dem undankbaren vierten Rang gelandet. Vier Jahre zuvor gab es in Südkorea Bronze. 2014 gewann das deutsche Team zunächst Silber hinter Russland. Doch ein russischer Athlet wurde später des Dopings überführt. Deutschland erhielt nun in Antholz nachträglich die Goldmedaille.
Die letzte Medaillenchance in Südtirol bietet sich für Nawrath, Zobel und Horn am Freitag im Massenstart. Strelow hatte sich dafür nicht qualifiziert.









