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Home » ADAC warnt vor neuen Milliarden-Schäden
Mobilität

ADAC warnt vor neuen Milliarden-Schäden

MitarbeiterBy MitarbeiterFebruar 10, 2026
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ADAC warnt vor neuen Milliarden-Schäden

Marode Infrastruktur

Neue Milliardenschäden zerfressen Deutschlands Straßen


10.02.2026 – 11:16 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Im Winter blühen sie auf: Frost und Feuchtigkeit lassen Schlaglöcher gedeihen – mit teuren Folgen für viele Autofahrer. (Quelle: IMAGO/Lenny Karpe)

Dieser Winter sprengt unsere Straßen – und die Gemeindekassen. Der ADAC warnt vor neuen Schäden in Milliardenhöhe. Ein Drittel der Fahrbahnen ist bereits marode.

Es ist ein ewiger Zerstörungsprozess: Wenn Wasser in die Risse auf unseren Straßen kriecht und das Thermometer um den Gefrierpunkt pendelt, friert es. Dann dehnt sich das Eis aus und reißt die Fahrbahn auf. Taut es, bleibt unter dem Asphalt nur ein Hohlraum. Der nächste Lkw drückt die Decke ein. Und schon ist das Schlagloch da.

Das ständige Wechselspiel der Temperaturen wirkt in diesen Wochen wie ein Presslufthammer auf unsere Infrastruktur. Und hinterlässt Schäden in Milliardenhöhe. Davor warnt jetzt der ADAC.

Die Städte versuchen, die Schäden so gut wie möglich zu beheben. Doch die schnelle Hilfe ist teuer: Laut ADAC kostet es bis zu 200 Euro, ein einziges Loch mit Kaltasphalt zu stopfen.

Das Problem: Solche Flicken sind reine Notlösungen. Sie garantieren keine Qualität, sondern verhindern lediglich das Schlimmste. Das Geld ist umsonst ausgegeben, ohne dass die Straße dauerhaft repariert wird.

Wer sein Auto in einem Schlagloch ruiniert, hat zwei Möglichkeiten. Die Vollkaskoversicherung zahlt oft schnell, doch das hat seinen Preis: Die Selbstbeteiligung wird fällig und der Schadensrabatt schrumpft.

Wer sich das Geld vom Staat zurückholen will, hat es hingegen schwer. Zwar haften Stadt, Land oder Bund für ihre Straßen, wehren sich aber meist mit dem Vorwurf, der Fahrer sei zu schnell gewesen. So sichern Sie Ihr Geld:

Doch das Problem reicht weiter als nur bis zu einer kaputten Felge. Der Sanierungsstau in Deutschland ist gewaltig. Schon vor diesem Winter war jede dritte Stadtstraße schwer beschädigt. Forscher schätzen: Um das Netz zu flicken und neu zu bauen, fehlen 283 Milliarden Euro.

Und der aktuelle Frost verschärft die Finanznot massiv. Der ADAC warnt: Werden die Straßen nicht gründlich instand gesetzt, wird die Fahrt zur Arbeit bald zum Hindernisrennen.

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