Nächster Rückschlag
„Mehr drin gewesen“: Club verliert knapp in Paderborn
Aktualisiert am 07.02.2026 – 20:48 UhrLesedauer: 2 Min.
Im Auswärtsspiel beim SC Paderborn bleibt der 1. FC Nürnberg zum dritten Mal in Folge ohne Sieg. Ein Doppelschlag sowie ein Platzverweis besiegeln die Niederlage.
Der Negativlauf des 1. FC Nürnberg in der 2. Bundesliga setzt sich weiter fort. Die 1:2-Niederlage am Samstag beim SC Paderborn war bereits die dritte sieglose Partie in Serie für den Club. Nach einem Erfolg im ersten Rückrundenspiel bei der SV Elversberg hatten die Franken zunächst in Darmstadt verloren und dann in der Vorwoche gegen Preußen Münster unentschieden gespielt.
In Paderborn brachte Sebastian Klaas die Gastgeber nach 26 Minuten per Elfmeter in Führung. Zuvor hatte Nürnbergs Innenverteidiger Styopa Mkrtchyan, der für den gesperrten Kapitän Fabio Gruber in die Startaufstellung gerückt war, Laurin Curda gefoult. Nach einem Hinweis des Video-Assistenten schaute sich Schiedsrichter Eric Weisbach die Szene noch einmal an und zeigte nach Analyse der Bilder auf den Punkt.
Nur drei Minuten nach dem Rückstand setzte es für den FCN den zweiten Nackenschlag. Nach einem tiefen Pass auf Santiago Castañeda kam Mkrtchyan nicht hinterher. So konnte der Paderborner Mittelfeldspieler in die Mitte flanken, von wo Curda den Ball per Direktabnahme zum 2:0 ins Tor jagte. Die beste Nürnberger Chance zum Anschlusstreffer vor der Pause ließ Adam Markhiev liegen, der den Ball in der 33. Minute aus sechs Metern über die Latte schoss.
In der zweiten Hälfte (51.) schwächte Rafael Lubach dann die Gäste. Der 21-Jährige kam nach einem Ballverlust gegen Curda zu spät und grätschte diesen um. Dafür sah er von Referee Weisbach die Rote Karte. „Ich denke, das ist eine vertretbare Entscheidung“, sagte Lubach nach der Partie. „Das ist schade, weil mit Elf-gegen-Elf mehr drin gewesen wäre.“
Trotz Unterzahl steckte das Team von Trainer Miroslav Klose aber nicht auf. Mehr als der 1:2-Anschluss durch Luka Lochoshvili eine Viertelstunde vor Schluss gelang jedoch nicht. Klose bilanzierte: „Ein Punkt wäre heute durch die Leistung in der zweiten Halbzeit möglich gewesen. Mit einem Mann weniger haben wir weiter daran geglaubt.“
Seine Mannschaft habe in der Rückrunde „bisher immer gute erste Halbzeiten gespielt“, gegen den SCP sei diesmal die zweite Hälfte die bessere gewesen. „Dennoch müssen wir weiterhin daran arbeiten, diese Leistungen über ein gesamtes Spiel zu zeigen.“ Mit 26 Punkten rangiert der Club aktuell auf Rang neun. Paderborn kletterte durch den Erfolg zumindest vorübergehend auf den zweiten Platz.









