In der Nähe von Bonn
Mehrere Tausend Menschen ohne fließend Wasser
Aktualisiert am 13.04.2026 – 12:43 UhrLesedauer: 1 Min.
Aufgrund eines Rohrbruchs sitzen tausende Menschen im Bonner Umland auf dem Trockenen. Die Anwohner werden über die Warnapp informiert.
Rund 22.000 Menschen in der Nähe von Bonn waren am Montag von einer Störung der Wasserversorgung betroffen. Wie ein Sprecher des Versorgers E-Regio erklärte, gab es in den Orten Swisttal und Euskirchen seit der Nacht kein fließendes Wasser – nun sei der Betrieb aber wieder sichergestellt, hieß es am Mittag. Die Ursache sei ein Rohbruch gewesen.
Das Problem zu beheben, habe einige Stunden gedauert. Zwar hätten Techniker das betroffene Wasserwerk wieder in Betrieb genommen, der Wasserdruck sei jedoch nicht sofort auf einem ausreichenden Niveau gewesen. Laut dem Sprecher konnte der Rohbruch im Leitungsnetz nicht gleich lokalisiert werden.
Die Anwohner wurden über den Wasserausfall durch Warnapps informiert, verbunden mit dem Appell, den eigenen Wasserverbrauch „auf das Nötigste“ zu reduzieren. So sollte etwa darauf verzichtet werden, die Waschmaschine anzustellen.
Nach Angaben des Sprechers kann sich im Zuge der Reparaturen auch die Fließrichtung des Wassers ändern, weswegen zwischenzeitlich braun gefärbtes Wasser aus den Hähnen kommen kann. Trotz dieser Färbung sei das Wasser gesundheitlich unbedenklich. Grund für die Farbe seien Eisenoxidablagerungen in den Rohren.
E-Regio stellt klar: „Das Wasser kann weiterhin verzehrt werden.“ In den meisten Fällen reiche es schon aus, kurz das Wasser ablaufen zu lassen.










