Tipp 3: Genug Protein zu sich nehmen
Proteine beziehungsweise Eiweiße sind unverzichtbar für den Erhalt und den Aufbau von Muskeln – einschließlich der Atemmuskulatur. Menschen mit COPD haben einen erhöhten Bedarf und sollten daher möglichst mit jeder Mahlzeit Protein zu sich nehmen. Proteinreiche Lebensmittel sind unter anderem Joghurt, Quark, Käse, Eier, Fisch, Fleisch und Hülsenfrüchte (wie Erbsen, Bohnen und Linsen).
Bei einer schweren COPD kommt es zu einem vermehrten Abbau von essenziellen Aminosäuren: Das sind die Proteinbausteine, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Daher kann es in manchen Fällen sinnvoll sein, zusätzlich bestimmte Aminosäuren über Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen – allerdings nur nach ärztlicher Absprache.
Tipp 4: Blähende Lebensmittel meiden
Blähungen können den Druck auf das Zwerchfell erhöhen und dadurch die Atemnot bei COPD verstärken. Häufig blähend wirken unter anderem Kohlgemüse, Zwiebeln, Schnittlauch, Knoblauch, Hülsenfrüchte, Trockenobst, saure Obstsorten und kohlensäurehaltige Getränke.
Welche Lebensmittel inwieweit zur Gasbildung führen, ist aber von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Bewährt hat sich deshalb die einfache Regel: alles meiden, was einem nicht bekommt.
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Tipp 5: Versorgung mit Vitamin D und Calcium sicherstellen
Das auch als Sonnenvitamin bezeichnete Vitamin D und der Mineralstoff Calcium stärken die Knochen und die Muskulatur. Bei COPD ist es besonders wichtig, mit den beiden Nährstoffen ausreichend versorgt zu sein. Denn viele Betroffene sind älter, halten sich seltener im Freien auf und nehmen teilweise langfristig Kortisontabletten ein, was das Risiko für Knochenschwund (Osteoporose) erhöht.
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Menschen mit COPD sollten sich daher möglichst regelmäßig im Freien aufhalten und ausreichend Calcium aufnehmen – idealerweise 1.000 Milligramm täglich. Gute Calciumquellen sind unter anderem Milchprodukte (wie Emmentaler und Joghurt), grüne Gemüsesorten (wie Brokkoli, Grünkohl und Rucola), Nüsse, Samen und calciumreiches Mineralwasser.
Tipp 6: Bei Untergewicht energiereich essen
Manche Menschen mit COPD nehmen im Krankheitsverlauf ungewollt stark ab. Dieser Gewichtsverlust kann ihre Muskelkraft und ihre körperliche Belastbarkeit weiter einschränken. Mit einer kalorienreichen Ernährung lässt sich dem aber gegensteuern.











