1. FC Köln
Said El Mala: Millionen-Poker offenbar geplatzt
27.04.2026 – 08:28 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein üppiges Millionen-Paket sollte das Kölner Top-Talent auf die Insel locken. Nun ist der rekordverdächtige Deal offenbar geplatzt. Woran das angeblich lag.
Doch dem FC war die Ablöse offenbar zu niedrig. Ein von Brighton angeregtes Treffen in Köln fand gar nicht erst statt – woraufhin der englische Klub seine Offerte zurückzog.
1. FC Köln peilt Vereinsrekord an – und will professionelle Beratung
Der FC hält die Messlatte hoch: Für El Mala, der noch bis 2030 und ohne Ausstiegsklausel unter Vertrag steht, werden Ablösen von 40 bis 50 Millionen Euro gehandelt. Letztere Summe würde einem Vereinsrekord entsprechen. Am vergangenen Donnerstag soll laut dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ ein längeres Gespräch am Geißbockheim zwischen der Vereinsführung und dem Spieler samt seiner Familie stattgefunden haben. Inhalte wurden nicht bekannt.
Bleiben bessere Angebote aus, ist offenbar auch ein weiteres Jahr in Köln denkbar. Finanziell käme El Mala dort zwar nicht an das Brighton-Angebot heran – sein Gehalt soll in der kommenden Saison aber auf für Kölner Verhältnisse stattliche 1,75 Millionen Euro steigen.
Ob ein Wechsel im Sommer 2026 oder erst 2027 stattfindet, ist derzeit offen. Fest steht: Die Nachfrage nach dem Stürmer dürfte anhalten. Mit elf Saisontoren ist El Mala der torgefährlichste Angreifer des FC und ein zentraler Baustein im Abstiegskampf.
Zuletzt machte El Mala vor allem aus dem falschen Grund Schlagzeilen: Beim 1:2 gegen Bayer Leverkusen gab er neun Torschüsse ab – genauso viele wie die gesamte Leverkusener Mannschaft. Er traf Aluminium, scheiterte am Keeper und vergab in der 35. Minute sogar die Chance auf ein Tor ins leere Netz, als er Keeper Janis Blaswich bereits umspielt hatte und aus spitzem Winkel nur den Pfosten traf.
Trainer René Wagner nahm seinen Schützling in Schutz: „Mit Said muss heute keiner sprechen, das weiß er selbst“, sagte der 53-Jährige. „Daran muss er weiter arbeiten. Das ist für alle hier im Stadion ärgerlich, für uns genauso wie für ihn. Aber der Junge macht das nicht mit Absicht.“
