Überraschende Wende

Krebskranker RTL-Star meldet sich mit Gesundheits-Update


16.07.2026 – 10:09 UhrLesedauer: 2 Min.

Uwe Herrmann: Er ist bekannt aus „Zwischen Tüll und Tränen“. (Quelle: IMAGO/STAR-MEDIA)

Vor zwei Monaten regelte Uwe Herrmann bereits seinen Nachlass. Nun spricht der „Zwischen Tüll und Tränen“-Star über seine aktuelle Verfassung und berichtet von einer Wende.

Uwe Herrmann hat in einem Interview über die neuesten gesundheitlichen Entwicklungen gesprochen. Während er im Mai, als er seine Hautkrebs-Diagnose öffentlich machte, noch über Ängste sprach und mit seinem Sohn zusammen seinen Nachlass regelte, zeigte er sich jetzt wesentlich optimistischer.

„Mir geht es gesundheitlich blendend. Also richtig gut“, sagte der Brautausstatter aus der Sendung „Zwischen Tüll und Tränen“ nun im Gespräch mit RTL. Der TV-Star hat viele Hochs und Tiefs hinter sich. Nachdem zunächst davon ausgegangen wurde, dass sich in seiner Leber Metastasen gebildet haben, wurde erkannt, dass es sich dabei doch um einen Blutschwamm mit einer Zyste handelte.

Ganz aufatmen kann Herrmann trotzdem nicht. Die Behandlung ist noch nicht abgeschlossen, der Krebs noch immer da. Momentan setzt der 63-Jährige auf eine Immuntherapie und möchte sich zusätzlich bestrahlen lassen. „Ich fühle mich gesund. Aber der Krebs wird bleiben“, fasste Herrmann seine Verfassung zusammen.

„Sah aus wie ein Mückenstich“

Begonnen hatte alles mit einer Stelle am Ellenbogen, die zunächst wie ein Mückenstich aussah. „Das hat mich gekrabbelt, mich gejuckt und sah ganz normal aus wie ein Mückenstich“, erinnert sich Herrmann. Innerhalb weniger Stunden wuchs die Stelle stark an. Zu diesem Zeitpunkt hatte er eine schwere Erkältung hinter sich und stand unter erheblichem Stress. Sein Immunsystem sei „komplett down“ gewesen, so Herrmann. Sein Hautarzt habe zunächst eine Talgdrüse vermutet. Die tatsächliche Diagnose lautete: Merkel-Zellkarzinom, eine besonders aggressive Form von Hautkrebs, die sich rasend schnell teilte.

Nach einer Entfernung des Karzinoms am Ellenbogen folgten weitere Eingriffe. Die Ärzte entfernten zwölf Lymphknoten, in denen Metastasen gefunden wurden. Herrmann und sein Sohn stellten sich auf das Schlimmste ein: „Da hatte ich eine Lebenserwartung von drei bis sieben Jahren.“ Dann kam die Entlastung und der Blutschwamm wurde entdeckt.

Die Erkrankung habe seinen Umgang mit Zeit verändert, berichtet Herrmann. Wer wisse, dass ihm nur ein begrenztes Zeitfenster bleibe, gehe mit seinem Kalender anders um. Den Menschen in seinem Umfeld möchte er seither häufiger zeigen, wie wichtig sie ihm sind. Sein Bild dafür: „Du kannst eine Frau zweimal in den Arm nehmen, statt nur einmal. Damit man Vorsprung hat.“

Share.
Exit mobile version