Mit 17 Jahren Erfahrung in der Filmbranche ist Manor heute ein etablierter Kameramann und Filmemacher. Thematisch bewegen sich seine Werke zwischen Kriegsschauplätzen und persönlichen Räumen. „Seit dem 7. Oktober 2023 filme ich ausschließlich in Israel/Palastina, zum Beispiel im Westjordanland oder in Rafah. Als Israeli habe ich die Verantwortung, an diese Orte zu gehen, wo sich gerade so wenige Menschen aufhalten, insbesondere wenn Gräueltaten und Ungerechtigkeiten täglich passieren.“

2025 feierte sein Dokumentarfilm „Holding Liat“, bei dem Brandon Kramer Regie führte und Omer Manor an der Seite von Yoni Brook drehte, Premiere auf der Berlinale und gewann dort den Dokumentarfilmpreis. „Mein Großvater wurde in Deutschland geboren, daher habe ich einen persönlichen Bezug zu diesem Land. Es ist schön, dass der Film hier so gut ankommt“, erklärt der Filmemacher. Der Film schildert den Kampf einer Familie um die Heimkehr ihrer Tochter, die am 7. Oktober als Geisel genommen wurde.

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