ID.3 Neo in der Sportversion
VW präsentiert zweiten Elektro-GTI
Aktualisiert am 16.09.2026 – 10:27 UhrLesedauer: 3 Min.

Volkswagen rückt seine Elektroautos näher an die bekannte Modellwelt. Beim ID.3 wird aus dem GTX nun ein GTI – und der bekommt nicht nur einen neuen Namen.
Aus GTX wird GTI: Mit dem Facelift des ID.3 und seiner Umbenennung in ID.3 Neo ändert Volkswagen auch den Namen der sportlichen Variante. Die Devise: mehr bekannte Namen für die Elektroautos der Marke, siehe ID. Polo, ID. Up oder ID. Cross.
Und GTI gehört mit Sicherheit dazu. Das Kürzel steht für „Gran Turismo Injection“ und begleitet Volkswagen seit 50 Jahren. Die Idee dahinter war von Anfang an ziemlich klar: mehr Leistung und mehr Fahrdynamik, aber in einem kompakten Auto, das trotzdem im Alltag funktioniert. Der erste Golf GTI brachte dieses Prinzip in die Kompaktklasse und legte damit den Grundstein für eine Modellgeschichte, die weit über ein einzelnes Auto hinausgewachsen ist.
Typische GTI-Optik am Elektroauto
Nun trägt auch der ID.3 die drei Buchstaben. Nach dem ID. Polo GTI ist er das zweite elektrische GTI-Modell von Volkswagen. Vorn zieht sich ein roter Streifen zwischen den Scheinwerfern entlang, darunter sitzt das bekannte Wabengitter. Dazu kommen rote Akzente im Stoßfänger und neue 20-Zoll-Räder mit dem Namen „Wörthersee“ als Erinnerung an das GTI-Treffen. Auch die Lackierung in traditionellem Tornadorot ist wieder im Programm. Vor allem die neue Front steht dem ID.3 gut. Sie wirkt klarer als bisher und gibt dem Wagen optisch mehr Breite.
Auch die Seitenansicht profitiert vom Facelift. Dach, Dachkantenspoiler und Heckklappe sind beim neuen Modell nicht mehr grundsätzlich schwarz abgesetzt, sondern in Wagenfarbe lackiert. Dadurch wirkt der ID.3 länger und weniger hochbeinig. Besonders von schräg hinten fällt auf, dass das Auto homogener wirkt als der bisherige ID.3 und seine GTX-Version.
Im Innenraum hat VW mehr verändert
Noch deutlicher ist der Unterschied im Cockpit. Der bisherige ID.3 wirkte innen oft sehr reduziert, teilweise auch etwas kühl und schlecht zu bedienen. Beim neuen Modell ist der Armaturenträger mit Stoff bezogen, die Flächen wirken dadurch deutlich wohnlicher. Das Wichtigste aber: Am Lenkrad gibt es wieder richtige Tasten. Auch unterhalb des Infotainmentbildschirms sitzt nun eine eigene Leiste für die Klimabedienung, in der Mittelkonsole außerdem ein Drehregler für die Lautstärke. Das klingt nach Kleinigkeiten, macht beim ersten Hineinsetzen aber einen ziemlich großen Unterschied. Vieles fühlt sich wieder so an, wie man es von einem Volkswagen erwartet.
Darauf legt VW die eigentlichen GTI-Zutaten. Ein roter Streifen zieht sich über das Armaturenbrett, das Lenkrad bekommt eine rote Markierung auf der Zwölf-Uhr-Position. Die Sportsitze tragen ein neu interpretiertes Karomuster, das auf den ersten Golf GTI verweist.