Mit 120 km/h durch die Innenstadt
Jugendliche liefern sich Verfolgungsjagd mit der Polizei
08.04.2026 – 01:09 UhrLesedauer: 1 Min.
Zwei Jugendliche fliehen nachts im Miet-Tesla vor der Polizei durch Köln. Erst in Dellbrück endet die Fahrt abrupt.
Ein 17-Jähriger ohne Führerschein hat in der Nacht zu Montag in Köln die Polizei auf eine Verfolgungsjagd geführt. Der Jugendliche war mit einem gemieteten Tesla unterwegs, auf dem Beifahrersitz saß ein 15-Jähriger. Die Polizei Köln schnappte ihn schließlich in Dellbrück – dank einer Anwohnerin, wie die Beamten in einem Bericht an die Presse mitteilten.
Als Polizisten ihn demnach gegen 3.10 Uhr auf der Bergisch Gladbacher Straße herauswinken wollten, trat er aufs Pedal und raste mit bis zu 120 Stundenkilometern in Richtung Autobahn davon. Zuvor hatte er bereits in Bergisch Gladbach durch gefährliches Fahren für Aufsehen gesorgt. Nun ignorierte er rote Ampeln und fuhr mehrfach beinahe in den Gegenverkehr.
Die Polizei verlor schnell den Anschluss: Ein Streifenwagen bekam beim Überfahren einer Verkehrsinsel einen Platten und schied aus. Ein weiteres Team entdeckte den Tesla kurz darauf verlassen in einer Sackgasse im Stadtteil Dellbrück.
Den entscheidenden Hinweis lieferte dem Polizeibericht zufolge eine Anwohnerin, die beobachtet hatte, wohin die beiden Jugendlichen weggelaufen waren. Kurz darauf konnten Beamte der Polizei Köln die beiden Jugendlichen schnappe. Die beiden Minderjährigen wurden ihren Eltern übergeben.
Gegen den 17-Jährigen wird jetzt ermittelt wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
