French Open in Paris

Tennis-Gala: Zverev in nächster Runde – Drama um Gegner


Aktualisiert am 27.05.2026 – 22:39 UhrLesedauer: 8 Min.

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Der Hamburger hat einen machbaren Gegner vor sich – und spielt sich zeitweise in einen Rausch. Um seinen Gegner gibt es derweil ein kleines Drama.

Kraftvoll, spielfreudig, dominant: Alexander Zverev hat im Eiltempo die dritte Runde der French Open erreicht. Der Weltranglistendritte, der in Paris den ersten Majortitel seiner Karriere gewinnen will, setzte sich am Mittwochabend leicht und locker 6:4, 6:2, 6:2 gegen den angeschlagenen Tschechen Tomáš Macháč durch. Der 29 Jahre alte Hamburger erreichte damit zum zehnten Mal in seiner Karriere die dritte Runde von Roland Garros und jubelte über seinen 550. Sieg auf Tourlevel.

Zverev ließ in der Partie auf dem Court Philippe-Chatrier von Beginn an keinen Zweifel am Sieger. Beim Stand von 1:4 im zweiten Satz nahm Macháč eine medizinische Auszeit, in der sein linker Fuß behandelt wurde, in der Folge spielte er sichtlich gehemmt, quälte sich zeitweise. Zverev ließ sich auch davon nicht beeindrucken und beendete nach 1:48 Stunden mit dem zweiten Matchball die Partie. und ist voll auf Kurs. In den vergangenen fünf Ausgaben erreichte er in der französischen Hauptstadt viermal mindestens das Halbfinale, 2024 unterlag er im Endspiel Carlos Alcaraz. Der Spanier fehlt in diesem Jahr wegen einer Handgelenksverletzung – entsprechend rechnet sich Zverev, der nun auf den Franzosen Quentin Halys trifft, trotz der jüngsten Dominanz des Südtirolers Jannik Sinner eine echte Chance auf den Coup aus.

Das Match zum Nachlesen im Ticker:

Tomáš Macháč – Alexander Zverev 4:6, 2:6, 2:6

3. Satz, 4:6, 2:6, 2:6 – Zverev landet tatsächlich mal wieder mit einer Rückhand im Aus, kann es nicht glauben. Darauf Ass Nummer 18, er hat zwei Matchbälle. Den ersten vergibt er mit einem Doppelfehler – und zieht darauf mit Ass Nummer 19 in Runde 3 dieser French Open ein.

3. Satz, 4:6, 2:6, 2:5 – … und verkürzt tatsächlich nochmal. Um mehr ging es hier gar nicht mehr. Jetzt kann Alexander Zverev ausservieren.

3. Satz, 4:6, 2:6, 1:5 – Das geht hier jetzt ganz schnell. Zverev stellt (natürlich zu Null) auf 5:1. Jetzt serviert Macháč gegen den Matchverlust …

3. Satz, 4:6, 2:6, 1:4 – Macháč will jetzt die Ballwechsel kurz halten, will den linken Fuß nicht belasten. Sein Spiel leidet darunter, ein ums andere Mal sitzen auch seine Schläge nicht. Und Zverev nutzt das aus. Mit einem Stop schließt er ab, der Tscheche versucht erneut gar nicht erst, den Ball noch zu erlaufen. Nächstes Break.

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