Windstärke 8 möglich

Unwetter-Chaos am Rosenmontag befürchtet: Festkomitee äußert sich


15.02.2026 – 17:20 UhrLesedauer: 2 Min.

Karnevalisten beim verregneten Kölner Rosenmontagszug 2020 (Archivfoto): Das Festkomitee will die Wetterlage in diesem Jahr genau beobachten. (Quelle: Christoph Hardt/imago-images-bilder)

Sturmböen und Gewitter werden an Rosenmontag in Köln erwartet: Was heißt das für den Zoch? Das Festkomitee bezieht Stellung.

Das Wichtigste zuerst: Der Kölner Rosenmontagszug soll am Montag stattfinden, auch wenn das Wetter alles andere als karnevalstauglich wird. Das Festkomitee gibt sich am Sonntag zuversichtlich, den Zug „ohne größere Einschränkungen“ durchführen zu können – und rät allen Teilnehmern, sich warm anzuziehen. Das geht aus einem Statement hervor, das der Kölner Lokalredaktion von t-online vorliegt.

Die Wetteraussichten an Rosenmontag sind eindeutig ungemütlich: Bereits in der Nacht auf Montag muss mit schauerartigem starken Regen gerechnet werden, bei Temperaturen um sieben Grad Celsius. Ab dem Mittag sind auch Gewitter möglich. Besonders bei durchziehenden Schauern oder Gewittern sind einzelne starke Böen der Windstärke 7 wahrscheinlich, bei stärkeren Gewittern auch stürmische Böen der Windstärke 8 – wenn auch mit geringer Wahrscheinlichkeit.

„Wir bereiten uns vorsichtshalber auch auf stärkere Winde vor, auch wenn das derzeit nach allen vorliegenden Wetterinformationen unwahrscheinlich ist“, erklärt Zugleiter Marc Michelske. „Unser Konzept für den Kölner Rosenmontagszug ist für verschiedene Wetterszenarien ausgelegt und ziemlich flexibel, daher sind wir derzeit sehr zuversichtlich, den Zoch ohne größere Einschränkungen durchführen zu können.“

Die Wetterprognosen verschiedener Dienste sind sich einig: Es wird nass an Rosenmontag. Laut wetter.com liegt die Regenwahrscheinlichkeit fast durchgehend bei 90 Prozent. Auch kachelmannwetter.com sagt Regen für Vormittag und Mittag voraus, erst zum Abend hin sollen die Schauer kurzzeitig aussetzen. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Graupelgewittern in Nordrhein-Westfalen, im Bergland sei zudem mit Neuschnee zwischen fünf und 15 Zentimetern zu rechnen.

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