Großeinsatz in Nordfrankreich

Hochgeschwindigkeitszug verunglückt – Toter und Verletzte


07.04.2026 – 12:14 UhrLesedauer: 2 Min.

Wrackteile nach einem TGV-Unfall in Frankreich: Für den Lokführer kam jede Hilfe zu spät. (Quelle: Sameer Al-Doumy/dpa)

Schweres Unglück in Nordfrankreich: Ein TGV kracht in einen Laster. Es gibt einen Toten und Verletzte. Ein Mann wird festgenommen.

Bei einem schweren Unfall mit einem Hochgeschwindigkeitszug ist in Nordfrankreich ein Mensch ums Leben gekommen. Mehrere weitere wurden verletzt, teilweise schwer.

Der TGV mit rund 250 Reisenden an Bord kollidierte gegen kurz vor 7 Uhr am Dienstag an einem Bahnübergang in der Ortschaft Nœux-les-Mines mit einem Anhänger eines Militärlasters, berichtete die Zeitung „La Voix du Nord“.

Bei dem Todesopfer handelt es sich um den Lokführer, zudem wurden zwei weitere Personen schwer verletzt. Elf Passagiere erlitten zudem leichte Verletzungen, berichtete France Info. Dem Bericht zufolge trafen nach und nach mehr als 100 Rettungskräfte am Ort des Unglücks ein.

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Der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Béthune und Lens wurde bis auf Weiteres eingestellt. Der TGV war am Morgen zwischen Dünkirchen und Paris unterwegs. Mit welcher Geschwindigkeit blieb zunächst unklar. Medienberichten zufolge soll er aber nicht mit der Höchstgeschwindigkeit von über 300 Kilometern pro Stunde unterwegs gewesen sein.

Ein Reporter der Zeitung „Le Monde“ berichtete, durch den Zusammenprall sei der vordere Waggon entgleist und die Fenster hätten an mehreren Stellen deutliche Risse aufgewiesen. Auf in sozialen Medien verbreiteten Fotos ist der deformierte Militärtransporter zu sehen. Laut „Le Monde“ soll dieser Teil eines Konvois gewesen sein, der eine mobile Brücke transportiert habe. Der Fahrer wurde laut „La Voix du Nord“ festgenommen.

Frankreichs Verkehrsminister kündigte laut France Info an, er werde noch am Dienstag den Unglücksort besuchen, um sich ein Bild der Lage zu machen.

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