Verletzte und Streckensperrung in der Schweiz

Lawine rauscht in die Tiefe – Zug entgleist


16.02.2026 – 12:24 UhrLesedauer: 1 Min.

Der entgleiste Zug im Kanton Wallis: Mehrere Menschen wurden verletzt. (Quelle: Kantonspolizei Wallis)

Eine Lawine geht im Kanton Wallis in der Schweiz nieder. Kurz darauf kommt ein Zug. Die Folgen sind weitreichend.

In der Schweiz ist ein Personenzug nach einem Lawinenabgang entgleist. Es gebe fünf Verletzte, teilte die Kantonspolizei Wallis mit. Insgesamt seien 30 Personen aus dem Zug evakuiert worden.

Die Polizei teilte weiter mit: „Nach aktuellem Stand wurden fünf Personen verletzt, eine davon musste ins Spital nach Sitten transportiert werden. Die vier anderen wurden vor Ort durch die Rettungskräfte versorgt und mussten nicht hospitalisiert werden.“ Einem Bericht der Zeitung „Blick“ zufolge soll auch der Lokführer unter den Verletzten sein.

Das Unglück ereignete sich im Gebiet von Goppenstein. Das zuständige Bahnunternehmen BLS bestätigte „Blick“, dass die Lawine die Ursache für die Entgleisung gewesen sei.

Nach der Entgleisung leiteten die Behörden einen Großeinsatz an der Bahnstrecke ein: Neben der Polizei waren diverse Feuerwehren sowie ein Helikopter und Mitglieder der Bergrettung im Einsatz. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen zu den Hintergründen aufgenommen.

Die Bahnstrecke soll dem „Blick“-Bericht zufolge noch bis mindestens Dienstagmorgen gesperrt bleiben. Laut Kantonspolizei wurde ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos warnte vor großer Lawinengefahr in weiten Teilen der Schweizer Alpen. Als Grund wurden große Mengen an Neuschnee sowie der vom Wind verfrachtete Triebschnee genannt. Lawinen könnten spontan abgehen, also auch ohne menschliche Einwirkung, hieß es.

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