Ehepaar Beckmann aus Ostwestfalen feiert auf dem Hafengeburtstag gemeinsam ein besonderes Ereignis: „Das hat mein Mann zum Geburtstag von unseren Kindern geschenkt bekommen.“ Besonders gespannt seien sie auf die Begleitparade der Schiffe. Bevor es an Crêpes oder Fischbrötchen gehe, wolle man sich aber erst „einen Überblick verschaffen“.

Auch viele Hamburger mischen sich unter die Besucher. Der 21-jährige Max ist in diesem Jahr zum ersten Mal dabei. Große Pläne hat er bisher nicht: „Einfach mal schauen.“ Kulinarisch stehe ein Programmpunkt aber schon fest: „Bier.“ Dass mittlerweile alles teurer geworden ist, hält ihn dabei nicht ab. „Natürlich ist das doof, aber ist halt so. Man macht’s halt trotzdem“, betont er.

Für Besucher Manfred steht der Hafengeburtstag schon lange auf der To-do-Liste. „Wir haben das jahrelang geplant, aber irgendwie hat es zeitlich nie gepasst“, erzählt er. Für die Einlaufparade habe er sogar extra eine Fahrt auf der Elbe gebucht. „Das wird hoffentlich das Highlight.“ Besonders gut gefällt ihm schon jetzt die Atmosphäre am Hafen. „Der erste Eindruck ist toll.“

Beim Essen zieht es ihn allerdings eher in Restaurants als an die Stände. „Ich bin einfach eher Restaurantgänger“, sagt Manfred und ergänzt: „An den Ständen ist das oft so ein bisschen Hauruck-Verfahren.“ Auch die Preise an den Buden spielen eine Rolle. „O ja, da haben Sie was angesprochen“, sagt er lachend. „Ich habe hier Krabbenbrötchen für neun oder zehn Euro gesehen. Bei uns an der Küste kostet so ein Ding fünf Euro.“ Er resümiert: „Ist schon sehr teuer.“ Die Stimmung scheint darunter aber nicht zu leiden. Auf ein Getränk wolle er natürlich trotzdem nicht verzichten, sagt er lachend: „Müssen wir ja.“

Die Händler betonen unterdessen, die Preise trotz steigender Kosten möglichst stabil halten zu wollen. Viele Stände geben an, dass sie ihre Preise im Vergleich zum Vorjahr gar nicht oder nur minimal angehoben haben.

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