Verstoß in Hamburg
Zoll beschlagnahmt Luxuslimousinen und Millionen von Euro
26.02.2026 – 08:56 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Hamburger Geschäftsführer soll in über 900 Fällen gegen das Russland-Embargo verstoßen haben. Bei Durchsuchungen wurden Millionenwerte sichergestellt und Firmenvermögen eingefroren.
Das Zollfahndungsamt Essen hat am 18. Februar drei Hamburger Firmen durchsucht. Die Behörden ermitteln gegen einen Geschäftsführer, der im Verdacht steht, gegen das Russland-Embargo verstoßen zu haben, wie das Zollfahndungsamt Essen mitteilte.
Der Unternehmer soll in mehr als 900 Fällen Waren im Wert von über 4 Millionen Euro mittelbar aus Russland eingeführt haben, wie das Zollfahndungsamt Essen mitteilte. Zur Art der eingeführten Waren machten die Ermittler keine Angaben.
Bei den Durchsuchungen stellten die Beamten zahlreiche Geschäftsunterlagen und Speichermedien als Beweismittel sicher. Zudem beschlagnahmten sie zwei Luxuslimousinen und fror Vermögen in Höhe von 3,5 Millionen Euro gegen eine der Firmen ein.
Das Einfrieren des Vermögens verhindert, dass Werte während des laufenden Ermittlungsverfahrens verschoben oder versteckt werden. Die Essener Behörde leitete den Einsatz aufgrund interner Zuständigkeiten.
An den Durchsuchungen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg beteiligten sich auch Kräfte des Hauptzollamtes und des Zollfahndungsamtes Hamburg.
