Schwerbewaffnete Polizisten vor Ort

Zeugen melden Schüsse in der Hasenheide


Aktualisiert am 23.03.2026 – 19:12 UhrLesedauer: 1 Min.

Schwerbewaffnete Polizisten: Am Montagnachmittag sollen in der Hasenheide Schüsse gefallen sein. (Quelle: Caroline Bock)

In Berlin fallen angeblich Schüsse. Die Polizei sperrt den mutmaßlichen Tatort weiträumig ab.

Die Berliner Polizei hat am Montag in der Hasenheide im Bezirk Neukölln ermittelt, nachdem Zeugen Schussgeräusche gemeldet hatten. Das teilte die Berliner Polizei am frühen Nachmittag mit, die den Angaben zufolge prüfte, ob wirklich eine Gefahrenlage vorliegt.

Erst rund drei Stunden nach Beginn des Polizeieinsatzes gegen 14.30 Uhr gab die Polizei auf dem Kurznachrichtendienst X Entwarnung: „Es konnten weder mögliche Verletzte noch Tatverdächtige festgestellt werden.“

Zuvor hatten Beamte den Einsatzort weiträumig abgeriegelt. Der Columbiadamm sei nicht befahrbar gewesen, hieß es am Nachmittag. Sogar ein Hubschrauber der Ermittler sei zum Einsatz gekommen. Auch Hunde halfen dabei, den Park nach verdächtigen Personen oder Gegenständen abzusuchen, sagte ein Polizeisprecher auf Nachfrage.

Die Ermittler in der Hasenheide befragten im Verlauf des Nachmittags weitere Zeugen nach möglichen Beobachtungen und Wahrnehmungen. Die Behörde war laut eines Sprechers, der sich in der Haseneide aufhielt, mit 50 Einsatzkräften vor Ort gewesen.

Der Einsatz am Montag folgte auf eine ganze Reihe von Fällen von Waffengewalt in der Hauptstadt in den vergangenen Wochen. Erst in der Nacht auf Sonntag war ein Mann in Schöneberg angeschossen und verletzt worden. Laut Angaben der Polizei handelt es sich bei den Vorfällen oft um Konflikte um Revierkämpfe und andere Auseinandersetzungen der organisierten Kriminalität.

Weil sich die Fälle von Schusswaffengebrauch in Berlin zuletzt so stark gehäuft hatten, richtete die Polizei die LKA-Sondereinheit „Ferrum“ (lateinisch, übersetzt: „Eisen“) ein, um der Lage Herr zu werden.

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