Nach Tod von Mario Adorf
ARD und ZDF ändern kurzfristig das Programm
Aktualisiert am 09.04.2026 – 18:54 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Trauer um Mario Adorf ist groß. Der Tod der Schauspiellegende wirkt sich auch auf das TV-Programm aus.
Er war einer der größten Schauspieler des deutschen Films. In seiner mehr als 70-jährigen Karriere hat Mario Adorf in über 200 TV- und Kinoproduktionen mitgewirkt. Jetzt ist der Filmstar mit 95 Jahren gestorben.
Auch wenn er zuletzt nicht mehr vor der Kamera stand, hinterlässt er eine Lücke in der Filmbranche. Anlässlich seines Todes ändern mehrere Sender das Programm. Das ZDF zum Beispiel zeigt am Donnerstagabend „Mario Adorf – Ein Leben“. Das Portrait läuft um 22.15 Uhr im Anschluss an das „heute journal“.
Sendungen wie „Markus Lanz“ und „Maybrit Illner“ verschieben sich dadurch um 15 Minuten nach hinten. Im ZDF-Streamingportal ist das Portrait schon jetzt abrufbar, wie auch der erste Teil von „Winnetou“.
In der Nacht von Freitag auf Samstag kommt es zu einer weiteren Änderung im ZDF-Programm. Der Sender schiebt um 00.30 Uhr „Terra X History: Mario Adorf – eine deutsche Filmlegende“ ein. Am Samstag ist um 13.40 Uhr zudem die Komödie „Krokodil“ eingeplant.
„Mario Adorf war ein Schauspieler von außergewöhnlicher Präsenz und Tiefe, der Generationen von Zuschauerinnen und Zuschauern geprägt hat“, so ZDF-Intendant Dr. Norbert Himmler in einer Pressemitteilung des Senders. „Sein Werk hat weit über einzelne Rollen hinausgewirkt und ist fest im kollektiven Gedächtnis verankert.“
Auch die ARD hat das Programm geändert. Um 22.50 Uhr läuft der Nachruf „Mario Adorf – Böse Rollen sind die guten Rollen“. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag um 00.30 Uhr strahlt Das Erste den Zweiteiler „Der letzte Patriarch“ aus. Am Samstag erwartet die Zuschauer ebenfalls ein Film mit Mario Adorf in der Hauptrolle: Um 14 Uhr läuft „Einmal Sohn, immer Sohn“.










