Ski Alpin – und dieses Mal ganz besonders der Abfahrtslauf der Frauen.
Da haben wir eine besondere Konstellation mit Lindsey Vonn, die im Alter von 41 Jahren noch einmal zurückgekommen ist. Gleichzeitig haben wir die ganz junge Emma Aicher, die ist fast halb so alt und kann an einem guten Tag jede schlagen. Genau wie auch Kira Weidle-Winkelmann. Hinzu kommt, dass ich schon lange eine Affinität zu diesem Sport habe, weil ich ihn früher immer mit meinem Vater geschaut habe. Die „Crazy Canucks“ in den 80ern (eine Gruppe kanadischer Skirennläufer, die damals zahlreiche Erfolge erzielen konnte, Anm. d. Red.). Es war fantastisch.
Es sind die fünften Winterspiele, insgesamt die zehnten Olympischen Spiele für Sie. Wie viele wollen Sie noch moderieren?
Das weiß ich nicht. Ich hatte bisher noch nie einen genauen Plan, sondern habe mich treiben lassen. Ich will das machen, solange es mir Spaß macht und solange man mich lässt.
Ich finde, Dialekte sind etwas sehr Persönliches und Schönes.
Katrin Müller-Hohenstein über Dialekte in Deutschland
Wenn wir uns unterhalten, hört man Ihnen die bayerische Herkunft nicht an. In anderen Interviews verfallen Sie jedoch in den Dialekt, besonders, wenn es um ihren Lieblingsverein, den 1. FC Nürnberg, geht …
Ja, freili. Das ist aber nicht bayerisch, sondern fränkisch. Ich habe einen Vater, dessen Familie aus Berlin kam und eine Mutter, die aus NRW stammt. Deshalb hat sich das bei mir zu Hause nicht manifestiert. Ich kann das aber natürlich, bin aber auch froh, dass ich es für einen Moment abstellen kann. Ich finde, Dialekte sind etwas sehr Persönliches und Schönes. Jeder in Deutschland sollte sich freuen, wenn er einen Dialekt kann. Es ist gut, dass wir uns auf Hochdeutsch geeinigt haben, um alle miteinander zu sprechen. Trotzdem trage ich mein Fränkisches und Bayerisches mit Stolz in mir.
Das heißt, Sie hatten zu Beginn Ihrer TV-Karriere auch keine Probleme damit, sich den bayerischen Dialekt abzugewöhnen?
Nein, gar nicht. Viel eher musste ich wohl den Slang aus dem Ruhrpott etwas unterdrücken, weil ich als Kind sehr oft bei meinen Großeltern in Essen war und mir da einiges bewahrt hatte.










