SUV statt Limousine
Audi präsentiert sein neues Flaggschiff
29.07.2026 – 10:26 UhrLesedauer: 3 Min.
Der A8 ist Geschichte. Künftig übernimmt bei Audi ein großes SUV die Rolle des Flaggschiffs, das gegen Mercedes GLS und BMW X7 antreten soll.
Der A8 ist Geschichte. Nach mehr als drei Jahrzehnten hat Audi seine Oberklasse-Limousine auslaufen lassen. Stattdessen übernimmt künftig ein großes SUV die Rolle des Flaggschiffs. Der neue Q9 soll dort Kunden gewinnen, wo Audi bislang kaum vertreten war: im Segment der großen Luxus-SUV gegen Mercedes GLS und BMW X7.

Weltweit verlieren klassische Luxuslimousinen seit Jahren an Bedeutung, während geräumige SUV gefragt sind. Mit 5,31 Metern Länge, 2,21 Metern Breite und einem Radstand von 3,14 Metern ist der Q9 der größte Audi aller Zeiten. Je nach Ausstattung rollt das SUV auf bis zu 23 Zoll großen Rädern. Die Front steht deutlich aufrechter als bei den kleineren SUV der Marke, am Heck kommen erstmals gebogene digitale OLED-Leuchten zum Einsatz. Sie sind dreidimensional geformt und sollen auch aus flachen Blickwinkeln besser sichtbar sein. Ein weiteres Detail: Beim Abbiegen projiziert das Fahrzeug das Blinksignal zusätzlich auf den Asphalt.
Selbst die Türen öffnen elektrisch
Beim Einsteigen fällt eine Besonderheit auf. Erstmals bei Audi öffnen und schließen sich die Türen elektrisch. Sensoren überwachen dabei den Bereich neben dem Fahrzeug und stoppen die Bewegung, falls sich ein Hindernis oder ein Radfahrer nähert. Die Türen lassen sich nicht nur über Taster im Fahrzeug, sondern auch per Smartphone bedienen.

Im Innenraum bietet der Q9 serienmäßig sieben Sitzplätze. Wer häufiger zu viert oder zu sechst unterwegs ist, kann statt der Rückbank zwei elektrisch verstellbare Einzelsitze für die zweite Reihe bestellen. Sie verfügen je nach Ausstattung über Heizung, Belüftung und umfangreiche Verstellmöglichkeiten.
Auch das Gepäckabteil fällt großzügig aus, konkrete Literangaben nennt Audi allerdings noch nicht. Dafür haben sich die Entwickler einige praktische Details einfallen lassen. Im Laderaum sitzt ein Aluminiumschienensystem mit verschiebbaren Haken und Verzurr-Ösen, das das Gepäck sichern soll. Das Rollo verschwindet bei Bedarf unter dem Ladeboden, ein Dachträger gehört serienmäßig dazu.
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Es werde Licht über den Köpfen
Über den Passagieren spannt sich das größte Panorama-Glasdach, das der Hersteller bislang verbaut hat. Ein klassisches Sonnenrollo gibt es nicht, stattdessen lässt sich das Glas elektronisch abdunkeln, optional in neun einzeln steuerbaren Bereichen. In der teuersten Ausstattung wird das Dach zusätzlich von 84 LEDs beleuchtet, deren Farbe sich an die Ambientebeleuchtung im Innenraum anpasst.











