Der mit 367 Ja-Stimmen angenommene Bericht fordert dringende Maßnahmen zur Bewältigung der steigenden Kosten, der Knappheit und des sinkenden Lebensstandards in der gesamten Union.
In den meisten europäischen Hauptstädten müssten junge Menschen viel mehr verdienen als heute, um ein Haus zu kaufen, da die Preise im letzten Jahrzehnt viel schneller gestiegen sind als die Einkommen.
In der gesamten EU gibt es nicht genügend Wohnungen, um den Bedarf zu decken, insbesondere in den Großstädten. Dies hat sowohl die Immobilienpreise als auch die Mieten in die Höhe getrieben. Experten schätzen den Mangel in Millionenhöhe und in einigen Städten sind die Mieten in den letzten Jahren um mehr als 30 % gestiegen. Auch der Bau neuer Häuser ist aufgrund höherer Baukosten, begrenzter Grundstücke und langsamer Genehmigungsverfahren schwierig.
Kurzfristige Mietplattformen erschweren in vielen Städten die langfristige Wohnungssuche. Gleichzeitig treiben Anlageimmobilien und Zweitwohnungen die Preise für die Einheimischen noch weiter in die Höhe.
Regierungen stehen nun unter dem Druck, Mieter zu schützen, Neubauten zu fördern, Sozialwohnungen auszubauen und ältere Gebäude zu modernisieren. Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum erschwert es den Menschen, wirtschaftlich aufzusteigen, sich mit ihren Gemeinden zu verbinden und eine gute Lebensqualität zu genießen.
Kann Europas Immobilienkrise gelöst werden? Und sollte die EU diejenige sein, die das tut? Unsere Umfrage ist anonym und dauert nur wenige Sekunden. Die Ergebnisse werden in der gesamten EU präsentiert. Die XL-Berichterstattung – in Videos, Artikeln und Newslettern – wird unsere Berichterstattung mitgestalten, während wir untersuchen, wie Europa seinen Platz im Zeitalter der künstlichen Intelligenz sichern kann.
