Mehr Platz auf kleinem Raum

Seit der unmittelbaren Nachkriegszeit ist die Wohnfläche immer weiter gewachsen. Derzeit verfügt jeder in Deutschland über durchschnittlich 46 Quadratmeter Wohnfläche. Allerdings wird Wohnraum in den Städten immer knapper und teurer. Wer in beliebten Stadtteilen wohnen möchte, muss mit weniger Platz auskommen. Deshalb liegen Wohnideen auf kleinem Raum im Trend.

Teure Studentenwohnungen

Hohe Mieten in Universitätsstädten stellen insbesondere für Studierende eine finanzielle Belastung dar. In München müssen sie 634 Euro im Monat aufbringen, um eine typische Studentenwohnung mit 30 Quadratmetern zu mieten. Studierende in Leipzig zahlen nur etwa die Hälfte dieses Betrags. Zu Beginn des Semesters sind aber auch WG-Zimmer oft heiß begehrt und Mangelware.

Sind Tiny Houses die Lösung? Eines der am meisten beachteten Projekte ist das 100-Euro-Haus, das von Van Bo Le-Mentzel, einem jungen Architekten am Bauhaus Campus Berlin, entworfen wurde.

Das ist immer noch ein utopischer Traum. Zweifellos braucht Deutschland jedoch neue und flexible Wohnmodelle für eine sich wandelnde Gesellschaft – vom günstigen Studentenwohnheim bis hin zum altersgerechten Wohnen für ältere Menschen.

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