Baum, Armbanduhr, Himmel
Lifehack: Wie Sie immer wissen, wo Norden ist
Aktualisiert am 11.03.2026 – 19:34 UhrLesedauer: 2 Min.

In unbekannter Umgebung ohne Orientierung? Mit Armbanduhr, Moos und Sternen ist der richtige Weg garantiert. Traditionelle Navigationshilfen klären auf.
Zwar ist es in Deutschland schwer, sich zu verlaufen. Wenn man aber alleine in der Wildnis unterwegs ist – ohne Smartphone und Kompass – und die Orientierung verloren hat, kann es schon sinnvoll sein, zu wissen, wo Norden ist. Unter Anderem um zu verhindern, dass man im Kreis läuft und stattdessen vielleicht auf eine kleine Ortschaft trifft, in der es etwas Essbares gibt.
Eine Orientierungshilfe kann Ihre Armbanduhr sein. Der Bund der Pfadfinder rät zu folgender Vorgehensweise:
Wenn Sie nur eine Digitaluhr zur Hand haben, können Sie sich ein Ziffernblatt mit einem entsprechend positionierten Stundenzeiger auf die Haut malen und sich danach richten.
Der Polarstern zeigt Ihnen einfach, wo der Himmelsnordpol ist, und bietet eine gute Möglichkeit, sich zu orientieren – nicht nur nachts, sondern oft auch in den frühen Abend- und späten Morgenstunden. Er strahlt mit am hellsten im Sternenbiild „Kleiner Bär“ – auch „Kleiner Wagen“ genannt. Alternativ können Sie sich auch am „Großen Wagen“ orientieren. Verlängern Sie dazu die Verbindung zwischen den beiden hinteren Sternen um etwa das Fünffache.
Gehen Sie in Richtung des Polarsterns, so gehen Sie gen Norden.
Wenn es weder nachts noch sonnig ist, können Sie sich mithilfe der Bäume gut orientieren: Ihre Stämme sind oft mit Moos bewuchert und zwar unterschiedlich stark. Auf der Wetterseite – also im Westen – ist der Mooswuchs jedoch wesentlich stärker.