Chancen für den Nachwuchssport
In diesen Städten gibt es die meisten Sportvereine
10.03.2026 – 17:08 UhrLesedauer: 2 Min.
Fast jeder deutsche Spitzenathlet hat einmal klein angefangen – im örtlichen Verein. Wo in Deutschland gibt es das größte Angebot?
In Bonn haben Nachwuchssportler die größte Auswahl an Sportvereinen. Hier kommen 12,4 Vereine auf 10.000 Einwohner, in Essen gibt es mit 3,8 Vereinen hingegen vergleichsweise wenig Angebote. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der Traumhausverlosung hervor, die die Zahl eingetragener Sportvereine in den 25 größten deutschen Städten analysiert und ins Verhältnis zur Einwohnerzahl gesetzt hat.
Vergleichbar hohe Werte wie in Bonn weisen Gelsenkirchen (10), Wuppertal (8,4) und Dortmund (8,3) auf. Darauf folgen Bielefeld und Karlsruhe mit jeweils 7,8 Sportvereinen pro 10.000 Einwohnern. Am unteren Ende des Rankings liegen Hamburg (4,2), München (4,6) und Stuttgart (4,7) – mit Essen als Schlusslicht. Auch Frankfurt am Main kommt auf nur 5,5 Vereine pro 10.000 Einwohner und zählt damit zum unteren Bereich der Auswertung.
Berlin verfügt mit rund 2.300 Sportvereinen laut Traumhausverlosung zwar über die höchste absolute Zahl, liegt bezogen auf die Einwohnerzahl jedoch im Mittelfeld. Auf 10.000 Einwohner kommen letztlich nur 6,2 Vereine. Rechnerisch teilen sich also 1.612 Menschen einen Verein.
Ähnlich zeigt sich das Bild in anderen Großstädten mit vielen Vereinen: In Hamburg kommen auf einen Verein 2.406 Menschen, in München sind es 2.169 Sportinteressierte. Städte mit geringerer Einwohnerzahl erreichen vergleichbare Werte: In Mannheim kommen 1.719 Menschen auf einen Verein, in Augsburg 1.701 und in Münster 1.541.
Die staatlich genehmigte Soziallotterie Traumhausverlosung kooperiert mit der Deutschen Sporthilfe und unterstützt mit ihren Erlösen die Förderung von Nachwuchs- und Spitzenathleten.
