Zu Gast beim BR-Stammtisch
Nürnberger Wirtschaftsweise: „Davon sollte man die Finger lassen“
Aktualisiert am 22.03.2026 – 01:25 UhrLesedauer: 1 Min.
Ihre Expertise wird im ganzen Land geschätzt. Jetzt tritt eine Nürnberger Ökonomin im Fernsehen auf. Ihre Meinung könnte polarisieren.
Sie zählt zu den klügsten Ökonominnen im Land, ist Mitglied der Wirtschaftsweisen und Vorsitzende des Beraterkreises der Bundeswirtschaftsministerin. Am Sonntag ist Veronika Grimm beim „Sonntags-Stammtisch“ live im Bayerischen Fernsehen zu sehen.
Gemeinsam mit dem ARD-Korrespondenten in der Ukraine, Vassili Golod, diskutiert die Wissenschaftlerin mit Moderator Hans Werner Kilz bei Brezen und Bier und die Themen der Woche. Der „Sonntags-Stammtisch“ steht wie üblich unter dem Motto „Bayerisch – Bissig – Bunt“.
Dank der Nürnberger Wissenschaftlerin verspricht die Diskussion besonders spannend zu werden. Trotz der stark gestiegenen Öl- und Kraftstoffpreise infolge des Iran-Kriegs spricht sich Grimm nämlich explizit gegen einen Tankrabatt aus. „Von einem Tankrabatt sollte man unbedingt die Finger lassen“, sagte Grimm dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.
Rund 20 Prozent des weltweit verschifften Flüssiggases und Öls würden durch die Straße von Hormus transportiert, sagte Grimm im Gespräch mit dem Medium weiter. Die Meerenge ist wegen des Kriegs der USA und Israel aktuell kaum passierbar. „Daher müssen wir die Anreize hochhalten, um die Nachfrage zu drosseln, sonst verschärfen wir die Krise noch“, folgerte Grimm laut dem Bericht weiter.
Grimm hatte zwischen 2008 und 2024 den Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg inne. Seit 2024 ist sie Professorin an der neu gründeten Technischen Universität Nürnberg (UTN).
Der „Sonntags-Stammtisch“ wird am kommenden Sonntag (22. März) zwischen 11 und 12 Uhr im BR Fernsehen ausgestrahlt.










