Räumen und streuen
Winterdienst kämpft mit Hunderten Fahrzeugen gegen Schnee
04.02.2026 – 14:50 UhrLesedauer: 1 Min.
Der Winterdienst in Hamburg ist mit über 700 Einsatzkräften seit den frühen Morgenstunden unterwegs. Trotz des 15. Großeinsatzes dieser Saison bleibt die Stadt von größeren Verkehrsbehinderungen verschont.
Der Hamburger Winterdienst hat am Mittwoch seinen 15. Großeinsatz der Wintersaison absolviert. Wegen leichten Schneefalls im morgendlichen Berufsverkehr rückten die Räumfahrzeuge erneut aus.
Seit 3 Uhr waren 728 Einsatzkräfte mit mehr als 360 Fahrzeugen unterwegs, wie die Stadtreinigung mitteilte. Der Winterdienst räumte und streute am Morgen wichtige Hauptverkehrsstraßen, Strecken mit Buslinienverkehr und Bushaltestellen. Auch wichtige Radwege werden von Schnee und Eis befreit.
Zu vermehrten Glätteunfällen kam es nicht. Die Lage sei sehr ruhig, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Auch die Polizei stellte keine Auffälligkeiten im Unfallgeschehen fest.
Die bis Mitte Februar geltende Aufhebung des Tausalzverbots auf Gehwegen helfe dem Winterdienst, sagte der Sprecher der Stadtreinigung, Kay Goetze. Abstumpfungsmittel wie Sand oder Splitt seien oft wirkungslos, wenn nach dem Streuen gleich wieder Schnee falle.
Seit Anfang Januar sei der Winterdienst jeden Tag im Einsatz gewesen. Eine solche Wetterlage habe es seit etwa 15 Jahren nicht mehr gegeben, sagte Goetze. Trotz der zahlreichen Einsätze seien die Streumittelvorräte gut. Man habe in der Hochphase im Januar genügend Streumittel nachgeordert.
Zum Wochenende ist der Winterdienst weiter gefordert. Der Sprecher der Stadtreinigung, Kay Goetze, sagt: „Die nächsten drei Nächte werden super anspruchsvoll.“ Laut Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes könnte es in der Nacht zum Donnerstag wieder etwas schneien und in den Nächten zum Samstag und Sonntag in Hamburg und Schleswig-Holstein gebietsweise regnen.










