Riesiger Schaden
Windrad in Flammen: Feuerwehr riegelt Umgebung ab
26.02.2026 – 08:55 UhrLesedauer: 2 Min.
Hohe Rauchsäule, in die Tiefe stürzende brennende Bauteile – und ein Riesen-Schaden. Nach einem großen Feuer ist ein Windrad nur noch Schrott.
Im Landkreis Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz ist ein Windrad in Flammen geraten. Wie die Polizei mitteilte, brach das Feuer am Mittwochabend bei Kollweiler aus, vermutlich wegen eines technischen Defekts.
Die Flammen breiteten sich ausgehend vom Maschinenraum immer weiter aus. Die Feuerwehr konnte den Brand aufgrund der großen Höhe nicht gezielt löschen. Sie sperrten die Umgebung in einem 500-Meter-Radius ab und ließen das Windrad kontrolliert niederbrennen, hieß es.
Laut der Lokalzeitung „Rheinpfalz“ wurde niemand verletzt. Der geschätzte Schaden soll bei rund 1,5 Millionen Euro liegen. Die genaue Brandursache soll jetzt ermittelt werden. Laut SWR waren auch am Donnerstagmorgen noch Feuerwehrleute im Einsatz, um die Brandstelle zu bewachen.
Einsätze in großer Höhe sind für die Feuerwehr regelmäßig eine Herausforderung. Die Drehleitern haben in der Regel eine Maximalhöhe von rund 40 Metern. Der Feuerwehr bleibt in solchen Fällen daher meist nichts anderes übrig, als die Umgebung abzusichern und die Anlage kontrolliert abbrennen zu lassen.
Erst Anfang Februar war etwa auf der Urlaubsinsel Fehmarn ein Windrad in Flammen aufgegangen: Auch da brach das Feuer im Maschinenraum aus – in rund 99 Metern Höhe. Die Rauchsäule war weithin sichtbar. Brennende Trümmerteile stürzten in die Tiefe, verletzt wurde aber auch bei diesem Vorfall niemand. Der Sachschaden wurde auf 500.000 Euro geschätzt.










